Von Blankensee ins Plöwensche Seebruch


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Länge: 21.64km
Gehzeit: 04:55h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Im Osten der Republik gibt es gleich fünf Orte mit dem Namen Blankensee und in Lübeck einen Stadtteil, der so heißt. Wir meinen das Blankensee im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Amt Löcknitz-Penkun, ein Grenzort zu Polen, am Südrand der Ueckermünder Heide gelegen. Die Wanderung führt uns von Obersee in Blankensee zum Naturschutzgebiet Plöwensches Seebruch sowie durch die Örtchen Plöwen, Boock und Blankensee.

Der 6,4ha große Obersee, südlich von Blankensee, hat östlich eine Badestelle, wo ein Parkplatz ist und wo wir starten. Es geht mit dem Uhrzeiger gen Süden mit abwechslungsreicher Landschaft, im leichten auf und ab via Plöwener Weg. Wir durchwandern auch ein Wäldchen, gehen den Weg Hinterfeld und sind nach rund 5km in Plöwen.

Plöwen, zwischen dem Randowbruch und Polen, durchwandern wir auf der Dorfstraße, die uns an der Kirche Plöwen vorbeiführt. Die stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts und wir sehen Feld- und Backstein. Aus letzterem ist der Turm aus dem Jahr 1852.

Wir wandern weiter an die B104, halten uns rechts, wo auch ein kleiner Teich namens Plöwner Kiesgrube sich einbettet. Wir wandern drumherum und nehmen eine Richtungsänderung vor: auf gen Norden. Damit wandern wir einmal um das 228ha große, 1995 ausgewiesene, Naturschutzgebiet Plöwensches Seebruch. 

Das Plöwensche Seebruch bezeichnet ein Schilfrohrgebiet auf dem Grund eines abgelassenen Sees. Geschützt sind auch die angrenzenden Bruchwälder und Feuchtwiesen, auf und in denen sich allerlei zu tummeln pflegt. In den sumpfigen Gebieten wurde dereinst Torf abgebaut.

Zum Naturschutzgebiet gehören die nordwestlich angrenzenden, extensiv bewirtschafteten, Wiesen. Eingeschlossen ist der slawische Burgwall Hühnerwinkel, von dem Erdwälle und Palisaden zu sehen sind, wenn man weiß wonach man gucken soll. Die Fluchtburg entstand im 7. Jahrhundert als Niederungsburg.

Sind wir rund 14km gewandert, kommen wir nach Boock mit seiner gut 500 Jahre alten Feldsteinkirche. Entlang der Hauptstraße grüßen Linden und bei der Schule ist „Üns Heimatstuf“ zu sehen, u. a. mit handwerklichen Gerätschaften. Ein weiteres Baudenkmal von Boock ist die Boocker Mühle (17. Jahrhundert), die liegt an der Straße nach Blankensee.

Unser Weg führt uns hingegen durch offene Landschaft zum Forsthaus, durch Wald zum Biotop und Verlandungsmoor Regowsee sowie über den Schafgraben, wo wir nach rechts in den Mewegener Weg einbiegen, über den wir Blankensee erreichen. Nahe der mittelalterlichen Feldsteinkirche liegt der 2,3ha messende Untersee. Zum Obersee ist es nicht mehr weit.

Bildnachweis: Von Botaurus [Public domain] via Wikimedia Commons

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