Vom Duftbräu zum Alfred-Drexel-Haus und zur Wimmeralm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑637m  ↓637m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Südwestlich der Bergstation der Hochriesbahn erstreckt sich eine Naturrunde durch Bergwald und über Almwiesen. Das Alfred-Drexel-Haus ist ein Bergheim auf rund 1.260m in sonniger Lage an der Hochries (1.596m) und in den Inntaler Bergen.

Alfred Drexel war einer jener Bergsteiger, die in den 1930er Jahren den Versuch unternahmen, den Nangar Parbat (8.125m) im Westhimalaja zu bezwingen und dabei wie viele anderer seinerzeit ihr Leben ließen. Mit derlei Höhen und Gefahren werden wir es heute aber glücklicherweise nicht zu tun bekommen.

Wir starten auf knapp unter 800m beim Duftbräu, einem Berggasthof mit Hotel am Samerberg auf einem Hochplateau, östlich vom Örtchen Schweibern und am Fluderbach. Wir haben vom Start weg eine fantastische Aussicht über das Voralpenland. Zeit Kraft zu schöpfen an der Ölbergkapelle zum Beispiel und sich bereits auf ein leckeres Essen mit oder ohne ein „Bräu“ zum Abschluss der Wanderung zu freuen. Wir sind mal so frei und werden bis dahin ohne viel Gepäck los- und auf den ersten 4,7km auf bis zu 1.356m gehen.

Nah am Start ist der Fluderbach aufgestaut. Wir folgen dem Bachlauf auf dem Bärenweg in südliche Richtung. Bei Bruchfeld streifen wir ein Wiesengelände, dann geht es weiter durch Bergwald. Wenn der Blick das nächste Mal auf eine größere Fläche mit kurzgehaltenem Grün fällt, sind wir bei der Steineckhütte.

Nach der Sachrinnstein-Jagdhütte biegen wir auf den Ewaldweg ein, der zum Alfred-Drexel-Haus führt, das vom Eisenbahner-Sportverein München-Freimann betrieben wird. Rechts unseres weiteren Wegs erhebt sich der Karkopf (1.496m).

Im folgenden bewaldeten Teil erreichen wir den höchsten Punkt. Nach etwas unter 5km lichtet sich der Wald und wir haben fast 2km herrliche Almenlandschaft vor uns mit der Seitenalm, über Serpentinen geht es etwas steiler hinab zur Wimmeralm und weiter abwärts zu Lambrechtalm.

Das kommende Stück mit Abwärts-Serpentinen führt durch Baumbestand und die nächste Alm ist ein verzweigtes Gelände der Spatenau. Nach insgesamt 9km sind wir wieder in Tallage, sozusagen am Tiefpunkt bei rund 771m. Wir gehen gen Süden auf einem Sträßchen, nennen wir es „Duftspur“, denn es geht zum Duftbräu: an Guadn!

Bildnachweis: Von Martin Geisler [GFDL], via Wikimedia Commons

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