Vom Bielatal auf die Panoramahöhe und zum Lampertsstein (Rundwanderung)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑491m  ↓491m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Rosenthal-Bielatal ist nicht nur ein Klettereldorado im Elbsandsteingebirge mit rund 239 Kletterfelsen, sondern auch ein interessantes, abwechslungsreiches Wandergebiet.

Unsere Wanderung rund um den Ort Bielatal an der Biela, die in Königstein der Elbe zufließt, bringt uns zum historischen Hochofen in Brausenstein, am Jagdschloss Bielatal und der Panoramahöhe vorbei zum Felsengebiet um den Labyrinthwächter und den Felsen am Lampertstein.

Die Geschichte von Bielatal beginnt im 15. Jahrhundert und hat mit Erz zu tun. Davon können wir uns gleich am Start, südlich des Ortskerns am Ende der Talstraße in Brausenstein einen Eindruck verschaffen am Hochofen Brausenstein. Die Hammerhütte mit dem Eisenhammer aus dem Jahr 1693 zeigt sich als Hochofen, der 1980 rekonstruiert wurde. Infotafeln erläutern die Produktionstechnik der Hammerhütten im sogenannten Revier des „Pirnisch Eisens“.

Wir wandern durch Wald am Jagdschloss Bielatal vorbei mit seinen Pavillons und einer kleinen Kapelle. Das schmucke Jagdschloss bietet Ferienwohnungen. Wir kommen durch die Brausensteiner Straße und Ortsbebauung in den Ortsteil Raum und weiter bergan über den Harthenberg (435m) zur Panoramahöhe (426m).

Die Panoramahöhe, hier mit Feldern und Wiesen, bietet einen herrlichen Blick auf Bielatal, das Elbsandsteingebirge sowie das Dresdener Elbland. Man schaut zum Beispiel bis zum Hohen Schneeberg in Tschechien, kann die Festung Königstein und den Lilienstein ausmachen oder auch die Schrammsteine.

Wir wandern zum Labyrinth, einer Felsengruppe der Sächsischen Schweiz, die als Flächennaturdenkmal gilt und am Südende der Nikolsdorfer Wände verortet ist. Hier sieht man die Ausprägungen von Erosionstätigkeiten über die Jahrtausende recht eindrucksvoll. Da die Felsenlandschaft schwerlich forstwirtschaftlich genutzt werden konnte, kann man auch uralte Rotbuchen, Kiefern und Fichten bestaunen.

Vom Labyrinth mit dem zum Klettern zugelassenen Labyrinthwächter gelangen wir durch Wald, entlang von Felsen wieder talwärts. Wenn sich offene Landschaft zeigt, sind wir auf dem Weg nach Bielatal und hinab an die Biela.

Wir wandern an einem Friedhof vorbei, kommen durch die Nikolsdorfer Straße in die Schulstraße, sehen das Rathaus, biegen in die Bergstraße, queren die Biela, wandern durch die Reichsteiner Straße durch den Ortsteil Reichstein mit dem Bielbach und gehen aufwärts durch den Wald zum Felsen Lampertshorn und an den Lampertsstein (425m).

Dann wandern wir in südlicher Richtung und kommen am Kohlberg (440m) vorbei, in dessen Gipfelbereich wir einen Abstecher mit Aussicht machen können. Lange Straße, Kohlweg und Teichweg lauten weitere Wegenamen auf unserer Wanderung an Teichen vorbei zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von SchiDD [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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