Völklingen-Lauterbach

Der Lauterbach verleiht dem südlichsten Ort von Völklingen seinen Namen. Der Bach entspringt im benachbarten Frankreich und mündet in Geislautern in die Rossel. Ludweiler und Lauterbach waren traditionelle Glasmacherdörfer und nach dem Ende dieses Wirtschaftszweigs im 18. Jahrhundert ging es für viele Menschen in den Bergbau.

In Lauterbach steht der Warndtdom, wie die katholische Pfarrkirche St. Paulinus auch gerne genannt wird. Sie entstand 1912 nach den Plänen von Peter Marx in Stil des Historismus mit einigen deutlichen Anleihen in der Romanik. Das Gebäude hat das „Domhafte“ sicher von dem breiten Unterbau des Turms mit den zwei Eingängen. Der Turm wird dazu noch von zwei kleineren Türmchen flankiert. Im Inneren überspannt eine tonnengewölbte Kassettendecke das breite Mittelschiff und man ist erstaunt über die vielen wundervollen Ausmalungen im Warndtdom. Imposant ist auch die eine Seite des Mittelschiffs, dessen Empore fast gänzlich mit den Pfeifen der Orgel gefüllt ist.

Verlässt man Lauterbach nach Norden, kommt man zur Landstraße L 279 (Karlsbrunner Weg). Hier liegt der Warndtweiher im Werbeler Bachtal, der eigentlich zwei Weiher ist: der Große Warndtweiher und der Kleine Warndtweiher. Die Warndtweiher sind Lebensraum von Lurchen, Fröschen und anderem wasserliebenden Getier. Der Weiher ist von etlichen Wanderwegen umgeben, die durch den Warndtwald führen.