Tegeler Wanderung am See


Erstellt von: niki
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑95m  ↓95m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Man startet zu dieser kleinen Stadtrunde am U-Bahnhof Alt-Tegel (U-Bahnlinie U 6 von Alt-Mariendorf über Stadtmitte). Wir gehen von hier zum Brunowplatz und von da weiter zum Borsighafen. Hier erreichen wir den Tegeler See.

Der Tegeler See ist eine fünf Kilometer lange verzweigte Ausbuchtung der Havel und.  liegt im Berliner Ortsteil Tegel (im Bezirk Reinickendorf). Mit etwa 450 Hektar Fläche (knapp 54 Hektar davon sind Inseln) ist er nach dem Müggelsee der zweitgrößte See Berlins.  Er wird vor allem von Wassersportlern und der Passagierschifffahrt genutzt. Zuständig für die Verwaltung. ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Der Anteil der Uferstellen, an denen man baden kann, ist zwar gering, allerdings hat der See eine gute Wasserqualität. Am Nordwestufer des Sees liegt das Freibad Tegeler See im Tegeler Forst. Gegenüber der Havel wird der See im Süden durch das Westufer von Valentinswerder begrenzt, sowie durch die 3,11 Hektar große Halbinsel Auf der Hallig (mit der Kleingartenkolonie Kleine Hallig), die den Tegeler See vom Hohenzollernkanal trennt, sowie die Kleine Malche, die vom Tegeler See durch Landzungen abgetrennt ist.

Zuerst geht man am See entlang, dann kommt man zu einem Bootsverleih. Dann erreicht man die Sechserbrücke. Bevor die Brücke über die Hafeneinfahrt gebaut wurde, setzte ein ortsansässiger Fischer die Ausflügler mit seinem Kahn übers Wasser und nahm dafür fünf Pfennige (einen sogenannten „Sechser“).

Dann geht man weiter am Tegeler See entlang zum Großen Malchsee. Durch den Freizeitpark Malche gehen wir zur Campestraße und weiter zum Tegeler Hafen. 1972 wurde der eigentliche Hafenbetrieb eingestellt. Auf dem Hafengelände wurden 1985-88 zwei- bis siebengeschossigen Wohnhäuser im Stil der Postmoderne als Projekt der Internationalen Bauausstellung 1987 errichtet. Dazu gehört auch die 1988 errichtete Humboldt-Bibliothek. Im ehemaligen Hafenbecken wurde die Tegeler Insel künstlich aufgeschüttet und mit Unterbrechungen ab 2008 ebenfalls mit Wohnbauten bebaut. Vom Tegeler Hafen ist es dann nicht mehr weit zurück zur U-Bahn-Station Alt-Tegel.

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