Staudt

Staudt liegt am südöstlichen Rand des Kannenbäckerlands und breitet sich am Hang des Berges Am Hähnchen (286m) aus. Im Mittelpunkt des Ortes steht die seit 1985 unter Denkmalschutz gestellte alte Pfarrkirche St. Bartholomäus. Sie wurde 1865 als Kapelle erbaut und 1922 in ihre heutige Form erweitert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg reichte der Platz in der Pfarrkirche St. Bartholomäus nicht mehr aus, so dass 1958 eine neue, moderne Kirche errichtet wurde. Die alte Kirche ist aber nach wie vor das Schmuckstück von Staudt und wird für zahlreiche Veranstaltungen genutzt.

In direkter Nähe der alten Kirche finden sich einige schöne Fachwerkhäuser und die 1907 erbaute ehemalige Schule, die heute als Rathaus dient. In der neu gestalteten Ortsmitte zieht die Bronzeskulptur „In der Schwebe“ des Bildhauers Erwin Wortelkamp die Blicke auf sich.

In der Umgebung von Staudt lockt nicht nur Malberg bei Moschheim. Am Südrand liegt auch die ehemalige Tongrube Erbsengarten, die heute auf einer Fläche von 3ha als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. 1977 wurde hier auf dem ehemaligen Grubengelände ein Freizeitpark mit Bolzplatz und Grill eingerichtet.

Ebenfalls im Süden von Staudt in Richtung Montabaur liegen mehrere idyllische Waldweiher: Der Schräderweiher (der im Volksmund auch „Frieseweiher“ genannt wird), der Weberweiher, der Morschenweiher, welcher in längeren Trockenzeiten nur ein Tümpel ist, sowie die süd-westlich gelegene Muhl. In unmittelbarer Nähe – aber zum Teil auf den Gemarkungen von Montabaur und Dernbach – befinden sich die Ochsenheide, der Birkenweiher und der Fussenweiher.