Sitzendorf-Rundwanderung (mit Bismarckturm)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑580m  ↓580m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Sitzendorf liegt an der Schwarza. Unsere Wanderung lehnt sich in einer nordwestlichen Runde mit drei weiteren Bächen und Aussichten an das malerische Dorf am Nordrand des Thüringer Waldes.

Das Straßendorf erstreckt sich im Schwarzatal und ist von steilen Hängen umgeben. Sitzendorf, mit der Bergkirche obenauf, ist an der Vorführstraße Porzellanmanufaktur, hat ein Bauernmuseum, und man fand 1800 zwischen Schwarzburg und Sitzendorf eine Goldstufe.

Zwischen Schwimmbad und Bauernmuseum ist ein Parkplatz, von dem aus wir starten. Der Weg heißt Am Ochsenberg, den nehmen wir aufwärts, kommen über die Schwarzatalbahn und treffen auf den Blambach, wo wir kurz den Amts- und Apothekenweg einschlagen. Von dem geht es nach rechts wieder ab und wir sehen das Naturdenkmal Schlangenbuche.

Via Leichenweg geht es weiter aufwärts zum Sommerberg (493m), der sich nördlich von uns erhebt. Oberhalb der Marienhöhe auf dem Sommerberg wurde 1895 durch den Thüringer Wald Verein Blechhammer-Sitzendorf ein Aussichtsturm errichtet, der dann den Namen Bismarckturm erhielt. 1936 bekam der Turm eine Aufstockung aus Holz mit einem schiefergedeckten Dach. Er ist der zweitälteste Bismarckturm in Deutschland. Zu DDR-Zeiten hieß er „Schöne Aussicht“. Vom Turm in idyllischer Lage fällt der Blick auf Sitzendorf, das Schwarzatal und das Sorbitztal.

Wir wandern weiter aufwärts über den Rabenhügel (506m) und den Weg Die Treibe. Abwärts mit Wald und teils offener Landschaft macht unsere Runde eine spitze Kehre beim Kreuzweg (K132). Der Amts- und Apothekenweg, damals die kürzeste Verbindung, auf der Ärzte zu ihren Patienten unterwegs waren, zwischen Sitzendorf und dem Amt Königsee, bringt uns an den Blambach, mit dem wir ein Stück weiterwandern, ihn nahe Sitzendorf queren und wieder aufwärts unterwegs sind und zwar in Richtung Ziegenberg (497m).

Wir machen einen Abstecher zum Fröbelturmblick und wandern dann an den Hädderbach, mit dem wir anschließend ein Stück Natur genießen, seiner Quelle entgegen. Östlich von uns ist der Ortsteil Blechhammer. Wir treffen auf die Schutzhütte Friedensblick und kommen talwärts an die Ortsrandlage von Neu-Leibis, in kleinen Serpentinen.

Dann wandern wir den Naturlehrpfad Heinrich Cotta, der in einer ersten Fassung bereits 1968 angelegt wurde und 1998 Erweiterung erfuhr auf seinerzeit 64km. Über den Goldseifenhügel gelangen wir nach Sitzendorf und an die Schwarza zurück.

Bildnachweis: Von Peter Stieler [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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