Schwarzwälder Genießerpfad: Der Teinacher (Nordschwarzwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑616m  ↓616m
Schwarzwald Genießerpfad Der Teinacher

Der Teinacher ist ein Premiumwanderweg, der rund um Bad Teinach führt und auch als Schwarzwälder Genießerpfad angepriesen wird. Die Teinach (15,4km), die zur Nagold unterwegs ist, ist Namensgeberin der Wanderung und des Mineralbrunnens Teinacher, mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein.

Start ist im Teichnachtal in Bad Teinach auf dem Parkplatz nahe dem Freibad. Bad Teinach-Zavelstein ist ein Luftkurort im Landkreis Calw und liegt auf rund 390m. Wir werden auf der Runde bis auf über 600m bei Emberg kommen und viele Aussichten genießen. Bekanntheit genießt Bad Teinach-Zavelstein übrigens auch wegen seiner Krokusblüte. Man hat hier alles auf kleinem Fleck: Geschichte und Gesundheit, Therme und Treppen, Burg und Blicke.

Südlich vom Freibad öffnet sich die Runde, wir halten uns rechts und sind schon von Schwarzwald-Natur umgeben. Es geht an der Scheffelhütte vorbei, mit Wald und Waldrand sowie Blicken ins Teinachtal. Die Schöne Aussicht macht ihrem Namen Ehre mit Blick in den Kurpark.

Wir sind im Oberen Teinachtal und wandern den Panoramaweg. Bei der Jahrhundertbank aus Sandstein kann man dankbare Zeugnisse einstiger Kurgäste eingemeißelt lesen. Es geht weiter zum Mooshäusle und dem Verkehrten Häusle, von wo aus man Reste der Burg Zavelstein sehen kann.

Wir kommen an die Teinach mit der Teufelsbrücke, Rundbögen aus Sandsteinquadern. Über große Trittsteine können wir die Teinach durch ihr Bett queren. Dabei bietet sich auch ein Fußbad an, wer mag. Hernach kann man erfrischt auf den Verkehr achten, bei der Überquerung der Straße Teinachtal (L347) und der K4329. Der Weg beschreibt einen spitzen Winkel und wir kommen oberhalb dem Teinacher Mineralbrunnen durch den Wald.

Nochmal tief einatmen und aufi! Auf einem Pfad geht’s durch die rund 250 Jahre alte Mathildenanlage. Hier schwebte einst der Adel empor, allerdings brauchte er dazu auch 600 Stufen. Wir sehen Bundstandsteinfelsen, Wälder und auf der Hochfläche Weiden und Rastmöglichkeiten. Mit schattigem Wald geht es zum Rötenbach und wieder abwärts, teils auf romantischen Pfaden durch das Rötenbachtal mit Märchenanlehnung und Wolfsschlucht.

Im Tal queren wir per Feierabendbrückle den Rötenbach und könnten einen Abstecher zur Schlossberghütte unternehmen. Auf dem Weg nach Zavelstein passieren wir die Teinacher Straße. Staffeln (Stufen) sind unterwegs. Es geht zum Marktplatz und durch das historische Städtle mit schmucken alten Häusern sowie an der St. Georg Kirche vorbei, deren Wurzeln im 13. Jahrhundert liegen und mit der Burg Zavelstein in Verbindung stehen.

Die Burgruine Zavelstein steht auf einer 560m hohen Bergnase über dem Teinachtal. Von der einstigen Stauferburg hat sich der Kern erhalten und darin ist der 28m hohe Bergfried von dem aus man eine schöne Aussicht hat.

Wir gehen vom Berg hinab, zickzack, und ein Stück Krokusweg. Nächster Stopp ist die Adolfshöhe, die monumental ausgefallen und zu durchschreiten ist. Mit Waldbegleitung gelangen wir über das Schillerhäusle, passieren im Tal die Kentheimer Straße und die Teinach über das Langsche Brückle und haben bis zum Ausgangsort noch rund 1,3km mit Bachbegleitung vor uns.

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