Schoppernauer Gipfelrunde (Vorarlberg)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 40 Min.
Höhenmeter ca. ↑1129m  ↓1129m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Wanderung spannt sich zwischen Schoppernau an der Bregenzer Ach hinauf bis in den Südhang des Diedamskopfs und dessen Mittelstation. Umgeben ist der Diedamskopf in Vorarlberg vom Hohen Ifen (2.230m), südöstlich ist die Üntschenspitze (2.135m), südwestlich schauen wir von dort aus auf Schoppernau und das Tal der Bregenzer Ach und westlich ist der Hirschberg (1.834m).

Der 2.090m hohe Diedamskopf ist der Hausberg von Schoppernau, das Wandern, Skifahren, Bewegung und Erholung am Westrand der Allgäuer Alpen und im Bregenzerwald verspricht. Von Schoppernau führt eine Seilbahn bis auf den Gipfel. Wir treffen lediglich auf die Mittelstation und starten an der Diedamskopfbahn-Talstation. Jetzt heißt es auf knapp 5km Strecke von rund 840m bis auf 1.540m aufsteigen. Dabei sind wir ein Stück mit einem Bachlauf unterwegs, der südlich in die Bregenzer Ach mündet. Auf einem kurzen Abstecher schauen wir uns dabei den Schoppernauer Wasserfall genauer an.

Abwechslungsreich wandern wir auch auf dem Weg Diedamsalpe, durch die Alpweiden und Wäldchen, bis fast zur Mittelstation. Etwas unterhalb biegen wir Richtung Breitenalpbahn ab. Man könnte die Wanderung ergänzen und sich zur Bergstation am Diedamskopf ziehen lassen, wo es ein Panoramarestaurant gibt.

Wir hatten uns vorgenommen, lieber komplett auf Schusters Rappen unterwegs zu sein und bleiben auf unserer Spur. Die Breitenalpe ist bewirtschaftet, malerisch von Wiesen umgeben, liegt auf 1.657m, hat 250 Terrassenplätze außen und kann in der Stube 70 Menschen Gemütlichkeit gewähren. Rund 7,3km sind wir bisher unterwegs und könnten uns ein sonniges Päuschen gönnen.

Die nächste Möglichkeit für eine schöne Einkehr liegt noch rund 2km weit entfernt, mit dem Neuhornbachhaus auf 1.700m, wo man auch nächtigen kann. An der schmucken Behausung sammeln sich östlich Bächlein von den Flanken der kleinen Kette Falzer Kopf (1.968m), Neuhornbachjoch (1.844m), Kreuzmandl (1.974m), die sich zu einem Bach summieren. Mit dem verbünden wir uns sozusagen auf dem Weg zum Schrecksbach. Es geht abwärts und an der Hornbergalpe vorbei. Wenn die Vegetation wieder höher wird, ist Schoppernau noch 5km entfernt.

Wir kommen an der Materialseilbahn des Neuhornbachhauses vorbei und über das Sträßchen Siedlung nach Schoppernau hinein. Rund 1.000 Menschen leben in dem Dorf, dass einige schöne alte Bregenzerwälder Häuser zeigt, mit geschindelten Fassaden. Der Pfarrhof im Unterdorf stammt aus dem Jahr 1806. Die auch denkmalgeschützte Pfarrkirche Schoppernau wurde 1710 im barocken Stil errichtet.

Bildnachweis: Von Christian Lösch. Karlstadt - selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, Link

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