Schnifisberg, Gerachhaus und Äußere Alpila Rundwanderung


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Länge: 12.06km
Gehzeit: 04:25h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Seilbahn Schnifis bewirbt sich als „Naturjuwel hoch über dem Walgau“. Sie ist auch recht goldig, möchte man sagen. 1961 nahm sie ihren Betrieb auf, wird liebevoll Schnifner Bähnle genannt und transportiert rund durchs Jahr in zwei kleinen Kabinen, pro Kabine 5 Gäste von Schnifis hinauf zur Bergstation auf 1.334m. Unsere Runde umfasst diese sowie: Dünser Älpele, Gerachhaus (1.550m), Äußere Alpila (1.531m), am Fuße des Hochgerachs.

Die Bergstation ist nicht ganz unser Start, der liegt etwas tiefer und kann von Dünserberg erreicht werden, via Wallgau-Höhenstraße in Richtung Bassig. Dazwischen ist das Sträßchen Hirt und da ist ein Parkplatz. Wir mäandern sofort hinauf, unterhalb des Bähnles, durch Wäldchen und Alpwiesen, auf dem Weg Hof über den Schnifnerberg zur Bergstation am Hensler.

Übrigens trifft man in der Region auf die Bezeichnung Dreiklang. Unter dem Projekttitel haben sich die Gemeinden Düns, Dünserberg und Schnifis zusammengeschlossen, um im Dreiklang starke Impulse zur Entwicklung der Kleinregion zu geben.

Unsere Stärke darf sich beim Weiteraufwärtswandern zeigen. Es geht zum Dünser Älpele, einem beliebten Ausflugsziel mit herrlichem Blick in den Walgau und mit Leckereien aus der Region. Der 89m hohe Sendemast als Nachbar verbreitet gen Bludenz und das Montafon Rundfunk-Mehrklang. Nach einem Bogen zum Gerachhaus auf 1.550m, das den Naturfreunden Rankweil gehört und Übernachtungen anbietet, kommen wir nochmal am Sender Dünserberg vorbei.

Durch alpines Gelände, mit Felsen und Bergvegetation verbleiben wir die nächsten rund 1,5km in der Hochlage. Südwestlich schaut man immer mal wieder in den Rätikon, einer Gebirgsgruppe der Ostalpen. Der Rätikon erstreckt sich auf den Gebieten von Österreich, Liechtenstein und der Schweiz – auch ein Dreiklang. Sagenhaftes erfährt man ebenfalls auf einem Teil des Sagenrundwanderwegs zwischen dem Dünser Älpele und der Äußeren Alpila, die auf 1.531m eine Jause bietet.

In Serpentinen wandern wir durch den Herrenwald, treffen auf die Lichtung mit Weiden der Gampelinalpe, wandern gen Westen durch die Dünserberg-Parzelle Bassig mit der kleinen Kapelle Hl. Wolfgang, die von einem Glockentürmchen mit Zwiebelhaube geziert ist. Per Übersaxner Straße wandern wir zum Parkplatz Hirt.

Bildnachweis:Von böhringer friedrich - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, Link

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