Schnaittachtal-Wanderweg von Neunkirchen am Sand bis Simmelsdorf (Nürnberger Land)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑209m  ↓181m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Streckenwanderung führt uns entlang der Schnaittach durchs Nürnberger Land. Die Schnaittach ist ein rund 12km langer Nebenfluss der Pegnitz. Der Schnaittachtal-Wanderweg folgt der Schnaittach im Großen und Ganzen von der Mündung in Neunkirchen am Sand hinauf zur Quelle bei Simmelsdorf.

Die Wanderung verläuft in Süd-Nord-Richtung. Start ist am Bahnhof Neunkirchen am Sand. Neben dem Fluss als kleiner Wasserweg, begleitet uns auch die Schiene der Schnaittachtalbahn und wir unterwandern in einem kleinen Abschnitt die A 9.

Vom Bahnhofsvorplatz gehen wir durch den Haidweg, an dessen Ende wir uns der Schnaittach nähern. Zwischen uns und dem Bach liegt ein Gleis, das wir erstmalig bei Speikern überqueren. Durch die Natur und nah dem Gleis gehen wir nach Rollhofen, genauer: wir durchqueren den westlichen Teil des Ortes über den Neunkirchener und den Schnaittacher Weg.

Die Schnaittachtalbahn fährt im Stundentakt und verbindet die Orte, die wir erwandern: Nächster Halt ist Schnaittach. Der Markt Schnaittach besteht aus 33 Ortsteilen, beherbergt rund 8.200 Menschen und hat einige Baudenkmäler zu bieten, ein Jüdisches Museum und die Festung Rothenberg. Die liegt zwar nicht an der Wanderstrecke, ist aber einen Besuch wert. Ihre Ursprünge liegen in der Hallstattzeit. Die Festung auf dem 588m hohen Rothenberg geht auf das 13. Jahrhundert zurück und zeigt Bastionen wie Speerspitzen in alle Richtungen. 

Unsere Wanderstrecke führt uns am Bürgerweiher in Schnaittach vorbei sowie an der Kirche St. Kunigund, die auf das 13. Jahrhundert zurückgeht und die am historischen Marktplatz steht. 

Über die Festungsstraße passieren wir die Schnaittach, die wir erneut vor Hedersdorf queren. Westlich liegt die A 9 mit der Abfahrt Schnaittach. Nun führt uns der Wanderweg unter der Talbrücke Schnaittach entlang. 

Das letzte Stück der Wanderung durch Wald, Feld und Flur bis nach Simmelsdorf bringt uns wieder in die Nähe der Schiene und des Bachs. Die Wanderung endet am Bahnhof Simmelsdorf-Hüttenbach. Hier ist auch Ende der Schnaittachtalbahn. Die Schnaittach entsteht etwas nördlich von Simmelsdorf und Diepoltsdorf und zwar aus dem Zusammenfluss von Naifer Bach und Ittlinger Bach.

In Simmelsdorf ist das alte und neue Tucherschloss mit Schlosspark zu sehen. Die Tucher von Simmelsdorf sind übrigens eine Patrizierfamilie der einstigen Reichsstadt Nürnberg.

Bildnachweis: Von Klaus M. [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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