Schlossbergsteig Schelklingen (Eiszeitpfade)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑582m  ↓582m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Höhen des Alb-Donau-Kreises galten einst als perfekte Standorte für trutzige Burgen und malerische Schlösser. Auch wenn von den meisten Bauwerken nichts übrig geblieben ist, lohnt sich die Wanderung auf dem Schlossbergsteig allein wegen der grandiosen Aussichten.

Der Schlossbergsteig führt auf die Anhöhen und durch die Täler des Alb-Donau-Kreises, jener Region, die wegen ihrer eiszeitlichen Prägung eine Reihe geologische Besonderheiten für ihre Besucher bereithält. Weltkultur gibt sich hier ein Stelldichein mit atemberaubender und ursprünglicher Natur. Die Landschaft ist geprägt von eiszeitlichen Höhlen und schroffen Felsen, weiten Tälern und eindrucksvollen Wäldern.

Wandern auf dem Schlossbergsteig: Wegbeschreibung

Der Schlossbergsteig ist einer der 20 neuen Eiszeitpfade des Alb-Donau-Kreises. Mit einer Länge von 13 Kilometern ist er einer der längsten und benötigt rund vier Stunden. Auch sind die Wege nicht immer ganz einfach zu bewältigen. Dafür lockt ein Symposium aus Bergkuppen, Schluchten und Tälern. Die Tour beginnt am Bahnhof in Schelklingen. Das Städtchen bildet zugleich den Mittelpunkt des Rundwanderweges.

Wir steigen zunächst hinauf zum eindrucksvollen Wahrzeichen der Stadt, dem mittelalterlichen Burgturm der Burg Hohenschelkingen auf dem Schlossberg. Gleich hier erschließt sich eine grandiose Aussicht auf den gegenüberliegenden Lützelberg und das ehemalige Kloster Urspring.

Nach einer angemessenen Pause, um den Ausblick zu genießen, folgen wir dem Weg über Hausen ins malerische Breisental. Entlang des oberen Randes des Sindeltals gelangen wir nach Muschenwang. Weiter geht es nun wieder hinab, über die Eichhalde ins Schmiechtal. Dieses durchqueren wir und erreichen einen Waldrand.

Nun heißt es wieder bergauf, wenn wir die Winderhalde durchwandern. Dabei bieten sich den Natur- und Kulturfreunden zahlreiche Möglichkeiten zu kleinen Abstechern, um die verschiedenen Wegpunkte zu erkunden. So lohnt sich etwa der kurze Umweg zur Vitushöhle sowie zum Hohlen Stein.

Schließlich setzen wir den Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung fort. Über Schmiechen und den Manzenbühl (602m) wandern wir das letzte Stück des Rundwanderwegs bis nach Schelklingen. Hier endet eine aussichtsreiche und naturnahe Tour.

Bildnachweis: Von Henning Schlottmann [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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