Schlechinger Gamsweg zur Wuhrsteinalm (Chiemgauer Alpen)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 17 Min.
Höhenmeter ca. ↑545m  ↓545m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Runde führt uns heute um die Seilbahn am Geigelstein und spannt sich zwischen Tal- und Bergstation der Geigelsteinbahn. Die fährt leider seit einigen Jahren nicht mehr, wobei es stetige Bemühungen gibt, sie wieder in Betrieb zu nehmen. So könnten auch Naturfreunde, die nicht mehr so gut zu Fuß sind weiter von Ettingen (Schleching) hinauf zur Wuhrsteinalm und in der Verlängerung der Wirtsalm sowie nahe dem Geigelsteingipfel gelangen.

Der Geigelstein ist mit 1.808m der zweithöchste Gipfel im bayerischen Teil der Chiemgauer Alpen und hier ist Naturschutzgebiet. Weitere Bekanntheit genießt der Geigelstein als Chiemgauer Blumenberg mit seinen über 720 Farn- und Blumenarten. Am Geigelstein lebt übrigens auch das Alpenschneehuhn.

Unsere Wanderung startet an der Talstation der Geigelsteinbahn, am Ende der Geigelsteinstraße, die in südwestlicher Richtung aus Ettenhausen hinaus führt. Ettenhausen gehört zur Gemeinde Schleching im Achental und liegt an der Grenze zu Tirol, südlich des Chiemsees. Die 7km lange Runde zwischen etwa 623m und 1.156m führt uns durch Bergwälder und über Almwiesen. Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn, ab da wo sich die Runde öffnet, nachdem wir den Schneiderhanggraben passiert haben.

Wir biegen nach rechts in den Weg Wuhrstein ein, kommen über eine Wiesenfläche und in den Wald, immer leicht bergan. Wir begegnen Gedenksteinen und mehrfach dem Schneiderhanggraben. Baumbewuchs und offene Landschaft wechseln sich ab und teils über uns ist die verwaisten Geigelsteinbahn.

Wir kommen zum Hotel Breitenstein, das zwischen Geigelstein und Breitenstein auf rund 1.100m liegt. Wir umrunden das idyllische Ensemble inklusive einem kleinen Ferienhaus und gehen weiter den Berg hinauf zur Wuhrsteinalm. Durch das Gelände fließt der Lochbach und auf den Wiesen weiden Rinder.

Aus Lochbach und dem genannten Schneiderhanggraben entsteht der Maisbach, der in die Tiroler Ache entwässert. Soviel zur hier heimatlichen Erdkunde. Wir genießen eine Pause auf der Wuhrsteinalm mit diesem wundervollen Blick auf die Täler zwischen den Höhen. Dann geht es wieder hinunter, einmal über eine größere Almwiese, ansonsten durch den schattigen Bergwald bis zur Talstation.

Bildnachweis: Von Rufus46 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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