Auf dem Orchideenweg zwischen Schleching und Ettenhausen (Chiemgau)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑531m  ↓531m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Gemeinde Schleching im Achental besteht aus 12 Ortsteilen und wir werden westlich von zweien eine Runde drehen, nämlich westlich von Ettenhausen und Schleching. Östlich der Orte fließt die Tiroler Achen. Wir starten in den Orchideenweg, südwestlich von Ettenhausen, an der Talstation der Geigelsteinbahn. Die Bergstation liegt übrigens noch weiter westlich von unserem Punkt. Der Geigelstein ist ein Berg von 1.808m und von einem Naturschutzgebiet umgeben, durch das wir zum Teil gehen werden.

Wir umrunden den Parkplatz der Talstation und gehen mit dem Uhrzeiger entlang dem Schneiderhanggraben auf dem Weg Wuhrstein, der das Gewässerchen Schneiderhanggraben zweimal überquert. Dann sind wir durch den Wald gen Norden unterwegs und haben es mit Aufstieg zu tun.

Nach etwa 2,6km sind wir auf rund 892m angekommen und es geht tendenziell bergab und zum Alpbach, den wir überqueren. Die Wanderung führt uns in Richtung Blasialm, die wir allerdings nicht besuchen, sondern vorher einen Richtungswechsel gen Schleching und Osten unternehmen. Es geht hinunter!

Nachdem wir fast 6km gewandert sind, sind wir auf beinahe 600m Höhenlage herunter. Dort, wo sich der Wald öffnet, sehen wir Schleching. Wer mag, kann einen Abstecher in den Ort einplanen und sich die schmuck gestaltete Kirche St. Remigius aus der Mitte des 18. Jahrhunderts ansehen.

Wir kommen entlang von Wald und offener Landschaft, passieren nochmal den Alpbach und sind bei Ettenhausen sowie kurz drauf am Ende der Wanderung auf dem Orchideenweg.

Südlich von uns grenzt übrigens Tirol an. Nord- und Osttirol gehören zu Österreich. Südlich davon sind Südtirol und Trentino, was beides zu Italien gehört. Die historische Alpenregion Tirol ist seit 2011 eine Europaregion, die sich zur staatsübergreifenden Zusammenarbeit definiert hat. Orchideen wachsen bei für sie guten Bedingungen hüben wie drüben.

Bildnachweis: Von en:stone - Eigenes Werk [CC BY-SA 3.0], Link

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