Scharpenacken

Zwischen den Barmer Anlagen und dem Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf erstreckt sich auf einer Fläche von rund 185ha das Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes Scharpenacken. Der Scharpenacken wurde von 1936-2004 militärisch genutzt. Entsprechend ursprünglich zeigt sich die Landschaft heute, die mittlerweile als Naherholungsgebiet genutzt wird.

Im Westen grenzt das Murmelbachtal den Scharpenacken gegenüber dem Barmer Wald ab. Im Osten verläuft die Autobahn A 1 und relativ zentral hat der kleine Schmalenhofer Bach ein Kerbtal in den Höhenrücken eingeschnitten, der am Scharpenacker Berg (327m) seine höchste Stelle hat.

Auf dem Scharpenacken sind viele ansonsten im Stadtgebiet Wuppertals nicht mehr beheimatete Pflanzen- und Tierarten heimisch. Für Wanderer besonders interessant ist sicherlich der schöne Blick, den man vom Scharpenacken – Teil der Wuppertaler Südhöhen – hinaus ins Bergische Land hat. Man sollte nur etwas Obacht geben, denn auch viele Hundehalter haben den Scharpenacken für sich und ihre Vierbeiner entdeckt, die eine stattliche Anzahl von Tretmienen hinterlassen.

Regionaler Bezug:

Wuppertal Nordrhein-Westfalen Barmer Senke Bergisches Städtedreieck Bergisches Land