Schacht- und Stollenweg (Olpe im Sauerland)


Länge: 2.14km
Gehzeit: 00:34h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
Downloads: 59
Höhenprofil und Infos

Wanderweg 4 der Themenwanderwege zur Olper Bergbaugeschichte. Wichtig! Die Grubenhalde Rhonard steht unter Naturschutz sowie Denkmalschutz! Das Verlassen der Wanderwege ist strengstens untersagt und geschieht auf eigene Gefahr! Auch in den anderen Gebieten, an denen unsere Wanderwege vorbei führen, ist das Verlassen der Wanderwege/ Waldwege nicht gestattet.

Die Initiatoren von www.wandern-auf-bergmannsspuren.de übernehmen keinerlei Haftung!!! Mit dem Wanderweg 4, dem Schacht- und Stollenweg, erkunden wir das Zentrum dieses Bergbaureviers, die Grube Rhonard. Die Wanderung beginnt am Parkplatz oberhalb des Flugplatzes für Miniaturflugzeuge. An der Wegegabelung halten wir uns links. Früher befand sich auf dem Feld auf der rechten Seite der Nassebrüder-Schacht, der allerdings vor geraumer Zeit zugeschüttet wurde.

Wir folgen dem Weg und sehen den Heystocker Schacht, der aus Sicherheitsgründen abgesperrt wurde. Im weiteren Verlauf folgen weitere Schächte (s. obige Karte), aber auch Bereiche, wo Stollen und/ oder abgebaute Erzgänge eingestürzt sind. Zu genaueren Informationen über die Schächte und Stollen klicken Sie bitte auf die Symbole in der Karte oder nutzen die Karte zu Ausdrucken aus dem Downloadbereich. Links liegt die Hütte Grube Rhonard des SGV. Nach 50 m folgen Sie dem Weg nach rechts.

Auf der linken Seite sehen Sie unten im Gelände den ehemaligen Haupt-, Fahr- & Förderschacht sowie den Schacht, der sich über der alten Radstube befindet. Nach weiteren 50 m stoßen Sie auf einen Weg, dem Sie nach links folgen.

Sie gehen weiter fast bis zur Bundesstraße, biegen dann nach rechts auf den Weg ab, der leicht bergan steigt. Dort befindet sich der Obergraben, über den das Wasser aus den Stauteichen bei Bruch zur Radstube geleitet wurde. Ein kleiner Teil des Grabens ist freigelegt. Sie gehen den Weg zurück, halten sich links und nach ca. 50 m biegen Sie wiederum links ab. Dort befindet sich im Tal der Damm des Maasmicker Stauteiches.

Gehen Sie am ehemaligen Maasmicker Stauteich vorbei und folgen der leichten Steigung. Gehen Sie rechts, wo sie nach ca. 20 m auf der linken Seite am Hang einen viereckigen Aushub erkennen können. Hier stand damals ein Aufbereitungsgebäude.

Gehen sie ca. 50 m zurück bis zum Ende des Weges. Auf der rechten Seite war früher der Eingang des ehemaligen Maasmicker Stollens. Dieser ist schon seit geraumer Zeit zugeschüttet und liegt direkt unter der Schneise, die den Berg hinauf führt. Direkt rechts neben dem Stollen war ein kleines Zechenhaus, an dessen Standpunkt man bei genauem Hinsehen noch Reste des Bruchsteinmauerwerks sehen kann.

Links vom Stollen befand sich ein Turm, von dem wir den Namen noch nicht genau entziffern konnten. Er könnte „Pulver“turm geheißen haben. Um wieder zum Startpunkt zu gelangen, gehen Sie den Weg zurück oder bergauf durch den Wald bis zum Weg. Dabei kommen Sie an einem großen Bruch des Maasmicker Stollens vorbei. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Verlassen der Waldwege auf eigene Gefahr geschieht.

Sie kommen unter der „Grubenhalde Rhonard“ auf den Weg zurück, wo Sie sich rechts halten, an der Halde und den Schächten vorbei gehen, bis Sie wieder die Wegegabelung erreichen, wo es rechts zum Start-/ Endpunkt zurück geht.

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