Schönberger Rundtour mit Stausee Hartmannsreit und Kadernbergturm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑515m  ↓515m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Schönberg ist ein Markt im Landkreis Freyung-Grafenau und ein Luftkurort. Ostlich fließt die Große Ohe, die nordöstlich von Schönberg zum Stausee Hartmannsreit aufgestaut wird. Die abwechslungsreiche Runde führt uns durch kleine Ansiedlungen und hinauf zum Kadernberg mit dem Kadernbergturm. Von dort aus spazieren wir durch den Stadtkern von Schönberg mit dem denkmalgeschützten Ensemble mit Kirch- und Marktplatz.

Start ist beim Reinsberger Park auf dem Parkplatz und es wird gegen den Uhrzeigersinn gewandert, zunächst in südliche Richtung, vorbei an der Kreuzung der B85/533. Es geht dann nördlich zur Grafenauer Straße und an die Große Ohe. Ihrem Verlauf folgen wir in nördliche Richtung und zum Stausee Hartmannsreit. Dabei treffen wir auf das Örtchen Hötzhof und kommen knackig hinauf zum Rachelblick, wenn wir fast die Hälfte der Strecke gewandert sind.

Die Große Ohe wird überquert, unsere Runde macht einen Richtungswechsel und auf der Westseite des Stausees Hartmannsreit wandern wir durch den Wald nun in südliche Richtung, wobei wir nun die Große Ohe auf der anderen Flusseite begutachten können und an einem Kraftwerk vorbeikommen. Wir queren den Groißenbach, gehen ein Stück Sträßchen und durch Hof und Stadl. Von dort geht es zum Kadernberg.

Wir steigen bis auf fast 700m auf. Der Aussichtssturm am Kadernberg bietet neben einer Kletterwand eine Aussichtsplattform und wir schauen rund 30m über dem Boden bei gutem Wetter bis zu den Alpen. Auf jeden Fall aber über den Bayerischen Wald. Auf dem Kadernberg steht zudem die kleine Christopherus-Kapelle am sogenannten GEHdankenweg.

In Schönberg geht die katholische Pfarrkirche St. Margaretha auf das 13. Jahrhundert zurück. Mehrfache Zerstörung hat sie hinter sich. Wir sehen eine neugotische dreischiffige Hallenkirche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die in den letzten Kriegstagen 1945 erneut zu leiden hatte und wiederhergerichtet wurde. Am Marktplatz sind einige Gebäude aus dem 19. Jahrhundert erhalten, Wohn- und Geschäftshäuser sowie das ehemalige Schulhaus, das einstige Forstamt oder auch das ehemalige Finanzamt, wo heute das Rathaus untergebracht ist. Schönberg bewirbt sich aufgrund Lage und Marktstraßenflair als „Meran des Bayerischen Waldes“.

Bildnachweis: Von Konrad Lackerbeck [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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