Rundwanderung zur Wallfahrtskirche Heilbrünnl im Regental


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑89m  ↓89m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Roding am Regen in der Oberpfalz hat rund 12.000 Einwohner, die sich auf 90 Stadtteile verteilen. Wir werden heute recht zentral am Regen in Roding unterwegs sein und zu einem Schmuckstück der Region, nämlich hinauf zur Wallfahrtskirche Heilbrünnl am Heilbrünnl-Brunnen.

An der Wallfahrtskirche Heilbrünnl gibt es eine Kneipp-Anlage, einen Kreuzweg, eine Mariengrotte und einen Aussichtspunkt des Naturparks Oberer Bayerischer Wald – sowie am Weg: Gastronomie.

Start ist im Regental, an einem Regen-Knie, wenn man so will. Wir sind bei der Altstadt von Roding, an der Posthalter-Rothfischer-Straße, nahe dem Aussichtspunkt „Stadtsilhouette und Regenfluss“. Von dort geht es zur St. Pankratius Kirche mit dem barocken Kirchturm, nebst Josephikapelle und Annakapelle.

Die Josephikapelle war einst Beinhaus. Sie ist eine der ältesten sakralen Baudenkmäler Bayerns und geht auf das 8./9. Jahrhundert zurück. Das Untergeschoss ist aus dieser Zeit. Das Geschoss darüber ist aus dem 13. Die angebaute Annakapelle in einem flachen Satteldachbau stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Der Saal der Stadtpfarrkirche ist aus dem Jahr 1959. Wahrzeichen von Roding ist der freistehende barocke Turm aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. In Roding steht das Ensemble Marktplatz und Brückenkopf unter Denkmalschutz. Ein prägender Bau am Platz ist das Rathaus Roding aus dem 17. Jahrhundert. Die Zweiflügelanlage hat einen Volutengiebel und einen Dachreiter.

Paradeplatz, Landgerichtstraße, Brauhausgasse, führen uns ans Regenufer. Der Petermühlweg bringt uns weiter in Richtung Wallfahrtskirche. Den Regen queren wir über die Franz-Sackmann-Brücke. Dann nehmen wir den Kreuzweg zum Heilbrünnl. Das Wasser des Heilbrünnl soll vor allen Dingen bei Augenleiden helfen – so die Geschichte.

Die Wallfahrtskirche Heilbrünnl wurde im Stil des Rokoko 1730 gebaut. Die erste Kapelle stand hier bereits 1668. So erhaben und im Grünen scheint es uns auch ein magischer Ort zu sein, mit dem Aussichtspunkt Naturpark Oberer Bayerischer Wald.

Nachdem wir die Fahrstraße zur Wallfahrtsstätte gequert haben, sind wir auf den Wanderweg zum Heilbrünnl in die Richtung Roding und durch das Regental unterwegs. Bei der Angermühle wird des Brückenheiligen Nepomuk gedacht und die Hauptstraße wird als Brücke über den Regen geführt. 

Wir folgen der Spur und kommen wieder in den Stadtbereich bei der Bierterrasse. Wir nehmen die Terrassenpromenade und gehen zum Siedersee, mit Barfußweg auf der einen und Sportstätten auf der anderen Seite. Wenn wir den Volksfestplatz sehen, ist die Rundwanderung so gut wie beendet.

Bildnachweis: Von Mboesch [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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