Rundwanderung von Viechtach zur Burgruine Kollnburg und an den Pfahl


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑473m  ↓473m
Kein Wegzeichen hinterlegt

In einer Talschleife des Schwarzen Regens liegt der Luftkurort Viechtach, unser Ausgangsort der Runde, die uns über die Burgruine Kollnburg in das Naturschutzgebiet Großer Pfahl und Pfahlriegel St. Antoniuspfahl bringen wird.

Das Naturschutzgebiet unterliegt einem ganz besonderen Zauber mit Felsriffen und Quarzbrüchen, 300 Jahre alten Pfahlkiefern und Steinbruchgeschichte. Am Bahnhof in Viechtach geht’s los und durch den Dr. Schellerer-Park mit Minigolf zum Heilkräutergarten.

Es geht gen Süden und wir überqueren die B 85. Durch Mischwald aufwärts kommen wir zur Ansiedlung Pfahl. Es geht dann hinunter nach Schmidweide und hinauf nach Reisach der Gemeinde Kollnburg und abwärts nach Vorderau. Die Hofansiedlungen sind von Feldflur und Wäldchen umgeben und wir gehen entlang von Sträßchen.

Von Vorderau aus heißt es wieder aufwärts. Nach der Überquerung der St 2139 kommen wir durch Weggütl über die Viechtacher Straße nach Kollnburg mit der prägenden Burgruine Kollnburg, von der wesentlich ein Turmrest erhalten ist. Die Höhenburg steht auf rund 660m und wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Bergfried, Grundmauern vom Palas und der 17m tiefe Burgbrunnen haben sich über die Zeit gerettet. Die Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit ist direkte Nachbarin.

Kirchenweg und Rechertsrieder Straße leiten aus Kollnburg raus und runter an den Riedbach, der durch Rechertsried und Oberhofen fließt. Hinter der Bebauung überqueren wir den Riedbach, entfernen uns von dem Fahrweg, begleiten den Bach in den Wald zum Naturcamp Mieslhäusl, wo Kinder und Jugendliche in Gruppenangeboten ohne „social media“ das Überleben proben können.

Nach einer weiteren Bachpassage nähern wir uns naturnah dem Distelberg, dessen Gipfel bei 641m liegt. Wir kommen an der Distelbergkapelle vorbei. Wald umgibt uns auf dem Weg nach Hetzelsdorf in der Gemeinde Prackenbach wo wir erneut der B85 begegnen. Nach rund 14,5km gesamt sind wir im Naturschutzgebiet Großer Pfahl, in dem es so viel zu erkunden gibt.

Einiges davon liegt an einem Lehrpfad mit zwei Rundwegen und zwölf Infotafeln. Wir sehen hoch aufragende Felsenriffe, Quarzbrüche, Pfahlheiden, lichtdurflutete Waldvegetation. Bei dem „Klopferplatz“ nahe der Alten Schmiede darf man Quarzminerale auch mitnehmen, ansonsten bleibt alles, wo es ist. Die Zeitreise in die Steinbruchgeschichte bietet Ein- und Ausblicke. Über den 2km langen Pfahl-Steig ist das Quarzriff mit dem Stadtzentrum von Viechtach verbunden.

Durch das Riedbachtal kommen wir zu einer Gruft, überqueren die B 85 erneut, nehmen die Kollnburger Straße und den Schießstattweg, kommen am Friedhof vorbei und gehen ins Zentrum mit einigen Baudenkmälern wie der St. Augustinus Kirche, die um 1760 entstanden ist und als eine der schönsten Rokokokirchen der Region gilt. Bis zum Bahnhof ist es nicht mehr weit.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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