Rundwanderung vom Lecknersee durch die Allgäuer Alpen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 37 Min.
Höhenmeter ca. ↑719m  ↓719m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Tour wird auch als „Märchenwelt im Herzen der Nagelfluhkette“ beworben, befindet sich im Bregenzerwald und als Tour 16 im Tourenbuch des Naturparks Nagelfluhkette. Start ist in Vorarlberg an der Leckner Ach der Wanderparkplatz Kälberweiden. Auf der Runde kommen wir durch die märchenhafte Landschaft mit Lecknersee, mit Alpen hinauf zum Leiterberg (1.597m) im Oberallgäu und können bei der Alpe Scheidwang Bergfest genießen.

Wir folgen der Leckner Ach zum Lecknersee, der 1817 durch einen Bergrutsch entstand, wobei sich das Fließgewässer aufstaute. Im max. 3m tiefen Wasser tummeln sich Bachforellen. Kurz drauf begegnen wir Mariae Heimsuchung bei der Höfle Alpe, alles sehr idyllisch.

Zum über 200 Jahre alten Gebäude der Höfle Alpe mit Schindeln und Schlagläden gesellt sich seit 1936 die Holzkapelle Mariä Heimsuchung, durch Engagement von Bauer und Pfarrer errichtet. Die kleine Kapelle wird Hochzeitern angeboten und kann bis zu 60 Gäste aufnehmen, die hernach im Alpengasthof Bregenzer Spezialitäten verkosten können.

Wir queren einen Bach und folgen dem Weg Bolgenach mit Bergwald und über die Grenze. Bei einer Lichtung treffen wir auf die Südliche Lauchalpe, anschließend die Obere Samannbergalpe und weiter geht’s durch das Gebiet des Obergelchenwangtobels. Im Obergelchenwangtobel erleben wir einen schattigen und feuchten Zauberwald, in dem riesige Nagelfluhfelsen zwischen alten Buchen, Bergahornen und Weißtannen liegen. Der Bergbach rauscht und gurgelt durch die Hölzer und alles zusammen lässt Märchenstimmung aufkommen.

Es geht weiter aufwärts, an der Oberen Berggundalpe (1.480m) vorbei. Die Vegetation wird alpiner und wir sind nach rund 6,2m am höchsten Punkt am Leiterberg. Die gesammelten Eindrücke, die auch die uralten Bergahorne, Buchen oder Weißtannen hinterlassen, können wir bei der Alpe Scheidwang, wo auch der Autalweg aus dem Aubachtal und aus Gunzesried vorbeikommt, vertiefen. Die Scheidwangalpe hat im Sommer rund 120 Stück Vieh auf den Weiden sowie eine eigene Käseproduktion.

Wir federn talwärts und genießen die Alp-Landschaft mit Bergmischwald, Weidegebiet, der Sura-Alpe, der Helmingen-Alpe, queren die Grenze, kommen durch sanfte Hügellandschaft mit Pflanzen- und Tierreichtum, auch bei der Äuele-Alpe und auf dem Weg zur Koppach-Alpe, ehe wir beim Parkplatz Kälberweiden wieder auskommen.

Bildnachweis: Von Böhringer Friedrich [CC BY-SA 3.0 AT] via Wikimedia Commons

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