Rundwanderung über die Kobelalpe zur Bregenzer Hütte


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑787m  ↓787m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Zwischen der spannenden Rappenlochschlucht westlich, der Bregenzer Ache östlich der Wanderung, dem Gräsakopf (1.355m) nördlich, Leuenkopf und Mörzelspitze (beide 1.830m) südlich, schlingt sich diese Runde, über den Hottersattel, ins saftige Grün mit Wald, Wiesen und zahlreichen Wasserläufen zur Gunzenach/Kobelach, in die Landschaft. Wir sind im Beritt von Dornbirn in Vorarlberg, am Fuße des Bregenzerwaldgebirges.

Den Startparkplatz am Bachlauf von Gunzenach/Kobelach erreichen wir von der westlich des Staufensees verlaufenden Ebniterstraße. Von Wald umgeben queren wir den Bachlauf in der Flur Holdereggen und wandern gegen den Uhrzeigersinn, nach Süden in die Waldflur Vordere Kobel. Wir sind auf etwas über 800m gestartet und werden die ersten 4km bergan wandern, bis auf rund 1.320m. Westlich unseres Wegs fließt die Kobelach, östlich die Rudach. Wir wandern zur Kobelalpe, von Alpfläche umgeben.

Das erste Ziel lautet: Gütler Bergheim und wird nach ca. 2,8km erreicht. Von uns aus gesehen hinter dem Haus, fließt der Kobelmoosgraben. Am Gütler Bergheim kann man sich, wenn offen ist, mit einem kalten Getränk erfrischen lassen. Über den Weg durch die Alpwiesen gelangen wir an der Hasengehrachalpe nebst Kapellchen vorbei.

Wenn wieder mehr Bergwald ins Spiel kommt, wir einen Bach passiert haben, sind wir auf dem Weg zum höchsten Punkt der Runde, nahe dem Güllerbach, der zur Rudach unterwegs ist. Wir wandern über den unbewaldeten Hottersattel und weiter zur Bregenzer Hütte am Fuß des Schwarzenbergs.

Die Bregenzer Hütte ist eine von sechs der Naturfreunde Vorarlberg, entstand in den 1950ern aus einem Bienenhaus und steht auf dem Klausberg. Sie bietet Hausmannskost aus regionalen Produkten, selbstgebackene Kuchen und auch gute Weine und Schnäpse aus Österreich.

Wir biegen nach dem kleinen Hüttenabstecher auf die Forststraße ein und geben Obacht, denn dieser ausgebaute Weg ist beliebt bei Mountainbikern. Im Winter wird sie zur Rodelbahn. Mit frischer Mischwaldluft wandern wir die kommenden gut 7km abwärts. Dabei passieren wir gut zwanzig Bachläufe.

Bildnachweis: Von Asurnipal [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

Vgwort