Rundwanderung auf dem Teufelsmauerstieg bei Thale (Harz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑89m  ↓89m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die kurze Rundwanderung führt uns durch das Bodetal durch offene Landschaft ohne größere Steigungen. Dabei sind wir dem Teufel auf den Fersen auf einem Teil des Teufelsmauerstiegs. Der misst komplett rund 35km und liegt zwischen Blankenburg und Ballenstedt.

Unsere Runde ist etwa in der Mitte, nördlich von Thale, die Orte Weddersleben und Neinstedt sind nahe des Einstiegs in die Runde, die wir gegen den Uhrzeigersinn wählen, um gleich zu den interessanten Formationen am Teufelsmauerstieg zu gelangen.

Die Teufelsmauer besteht aus teils bizarren Felsentürmen und Sandsteinen, die der Beelzebub höchstpersönlich dort aufgestellt haben soll. Wir starten am Parkplatz am Teufelsmauerstieg, wo der Mühlengraben in die Bode fließt. Wir biegen in den Teufelsmauerstieg in nordwestliche Richtung ein, kommen an einem Kräutergarten vorbei und zur langgestreckten Teufelsmauer Königstein mit Aussichten an der Langen Wand auf den bewaldeten Harzrand, das Harzvorland sowie nach Weddersleben.

Über eine Treppe kommen wir wieder runter. Der Königstein misst 185m ü. NN. Die folgende Teufelsmauer Mittelsteine kommt auch auf 185m. Die dann folgende Mauer heißt Papensteine und wird über ein Stück der Thalenser Chaussee erreicht.

Wir verlassen den Teufelsmauerstieg durch links Einbiegen in einen asphaltierten Weg in Richtung Thale. Entlang der Bode kommen wir dann zurück zum Startpunkt. Bevor wir das tun, empfiehlt sich eine Besichtigung von Thale, zum Beispiel dem Kloster Wendhusen, das um 825 gegründet wurde. Es ist das hier einzige Bauwerk aus der Karolingerzeit und das älteste Kanonissenstift im Osten von Deutschland. Man sieht noch den großen Turm als Rest des Westbaus und man findet ein Klostermuseum.

Ein weiteres interessantes Museum der Zeitgeschichte ist das DDR-Museum nahe dem Bahnhof in Thale. Hier findet sich eine Ausstellung der Wohn- und Alltagskultur: Ostalgie mit Trabbi und Sandmann. Geht man weiter durch die Bahnhofstraße in Richtung der Bode, erwartet einen das Hüttenmuseum. Es zeigt die Eisenverhüttung und Geschichte anhand des Eisen- und Hüttenwerks Thale.

Bildnachweis: Von Annett Deistung [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vgwort