Rundtour vom Stausee Oberilzmühle nach Fischhaus


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑472m  ↓472m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Stausee Oberilzmühle ist nördlich von Passau in der Gemeinde Salzweg. Der Stausee wird auch Haslach-Speicher genannt und staut die Ilz. Der Speicher wurde in den 1950er Jahren für ein Wasserkraftwerk gebaut, der Stausee ist rund 5km lang und zwischen 50-200m breit. Wir wandern die enge Schleife mit der Ilz, einmal gen Norden bis nach Fischhaus und wieder zurück.

Start und Ziel ist das südliche Ende des Stausees Oberilzmühle, mit einer Wasseroberfläche von rund 10ha, an der Staumauer von rund 19m Höhe und 110m Länge, mit benachbartem Stauseestüberl. Wir erkunden zunächst das Ostufer, Zielrichtung ist Fischhaus.

Die Ilz wird in ihrem Oberlauf Große Ohe genannt und erst nach dem Zufluss der Kleinen Ohe heißt es Ilz. Ihr Hauptstrang kommt auf rund 70km. In Passau fließt die Ilz in die Donau. Aufgrund ihrer Wasserfärbung wird sie auch als „schwarze Perle des Bayerischen Waldes“ bezeichnet. Das klingt hübsch, ist aber seit 1991 mit Badeverbot verbunden.

Waldrand und Uferbewuchs begleiten uns nach Fischhaus, wo wir nach etwas über 7km eine Mittagsrast einlegen können. Fischhaus ist ein Ortsteil der Gemeinde Ruderting, durch dessen Beritt zwei alte Handelsstraßen führten, die eine wurde „Goldener Steig“ genannte und war eine Salzhandelsstraße, die andere ist die Glasstraße. Via St2323 queren wir die Ilz und sind in Fischhaus mit einer Gaststätte und einer Kapelle.

Wir kommen nach der Pause an einem ehemaligen Bahnhofsgebäude vorbei, wo eine Künstlerwerkstatt drin ist. Die Ilztalbahn sowie die Ilz sind links von uns und wir sind auf dem Rückweg, wo wir bei einer Kläranlage auf den Goldsteig treffen und nahebei an einem kleinen Steinbruchsee vorbeikommen. Kletterfreunde können einen Abstecher zur Aussicht Klettergarten (Felswand) machen.

Wir wandern mit aufsteigender Tendenz, mit Gleis und Fluss und dann nach Mausmühle hinab. Rund 2,4km mit Stauseeufer, Wald und einer Wiese mit der Wasserwacht trennen uns vom Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Aconcagua [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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