Rundtour durchs Windachtal (Oberbayern)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 28 Min.
Höhenmeter ca. ↑335m  ↓335m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Windach ist eine Gemeinde, die rund 10km westlich des Ammersees liegt. Windach hat eine eigene Ausfahrt an der Autobahn A 96 von München nach Lindau am Bodensee, ist also mit dem Auto gut zu erreichen.

Das Auto parken wir an den Parkplätzen am Sportgelände in der Jahnstraße. Von hier geht es an die Windach. Die Windach ist ein 36km langer Zufluss der Amper und mündet kurz hinter dem Ammersee in diese.

Wir folgen der Windach gute zwei Kilometer flussaufwärts. Dann biegen wir nach rechts weg und kommen an zwei Weihern vorbei. Es geht nun über Wiesen und Wälder in einen Bogen, bis wir wieder zurück an die Windach kommen.

Im Windachtal passieren wir nach einiger Zeit auf einem Geländesporn über dem Fluss die Schanze Unterfinning. Bislang ist noch nicht ausreichend untersucht, woher die ausgedehnten Erdwerke stammen. Man vermutet, dass es ein Schutzwall gegen die Überfälle der Ungarn im frühen Mittelalter sein könnte. Die gut ausgeprägten und einheitlichen, aber im Vergleich zu ähnlichen Anlagen relativ niedrigen Erdwerke des Bodendenkmales deuten auf einen raschen Ausbau der Befestigung hin.

Auf dem weiteren Weg kommen wir zum Egelsee, der in den 1970er Jahren vom Bund Naturschutz als Nahrungsrevier für eine Reiherkolonie erworben wurde. Die Reiher sind weg, der Egelsee ist aber immer noch ein naturnahes Biotop inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen.

Über die Steinebacher Straße wandert man zurück nach Windach. Hier bietet sich noch ein Abstecher in den Ortskern an. Hier steht Schloss Windach, das 1610 erbaut wurde. Es war Herrensitz der Hofmark Windach. Heute arbeitet im Schloss Windach die Verwaltungsgemeinschaft Windach. Der ehemals mit vier Türmen versehene Rechteckbau wurde im 19. Jahrhundert um ein Geschoss erhöht und mit einem Walmdach gedeckt. Der Schlosspark von Schloss Windach ist frei zugänglich.

Bildnachweis: Von Gras-Ober [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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