Rundtour durch die Schmerachklinge: Die Herrin der Klingen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 44 Min.
Höhenmeter ca. ↑191m  ↓191m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Als „Herrin der Klingen“ und deren wilden Schwestern wird diese abenteuerliche Rundwanderung, südlich im Stadtgebiet von Ilshofen, geschildert, die durch eine der größten Klingen im Ländle führt. Gemeint ist die tief in den Muschelkalk eingeschnittene Schmerachklinge, nebst den Kerbtälern des Steinbachs, des Finsterbachs und dem Hohteichbach, die durch ihre schattigen Lagen besonders im Sommer eine gute Wandermöglichkeit sind.

Wir starten in Steinbächle und werden zuerst talwärts die Steinbachklinge kennenlernen. Nahe dem eingeschlagenen Schlossweg stand einst die abgegangenen Burg Klingenfels (um 1200), von der sich oberirdisch sichtbar kaum was erhalten hat.

Die Klingen im Hohenloher Land sind schroff eingeschnittene Muschelkalktäler. Zur letzten Eiszeit, in der Hohenlohe nicht von Eismassen bedeckt war und dadurch auch nicht eingeebnet wurde, gruben sich die Bäche in den Muschelkalkfelsen und schufen diese artenreichen Landschaften, mit seltenen Orchideen, hier fühlt sich der Eisvogel wohl und Feuersalamander finden Verstecke.

Die Wanderung führt uns zum Naturschutzgebiet Unteres Bühlertal, mit dem Steinbach zur Schmerach, die an der Lerchenmühle bei Ilshofen ihre Naturspur begonnen hat, um nach 14km in die Bühler zu münden. Durch die Schmerachklinge wandern wir nach Oberscheffach hinab. Dort fließt die Schmerach in die Bühler, die fast 49km misst und dem Kocher zufließt. Oberscheffach ist ein Weiler des Ilshofener Stadtteils Unteraspach, den wir lediglich am Rande tangieren.

Wir wandern wieder aufwärts, durch Wald über offene Landschaft auf die Höhe. Auf schönen Feld-, Wiesen- und Waldwegen gelangen wir nach Unteraspach, queren dabei den Finsterbach und treffen den Hohteichbach, den wir in einer schmalen Schlaufe auch per Hangwiesenweg umwandern. Erst mit Wald und dann mit Waldrand erreichen wir den Steinbach und wandern per Schlossweg nach Steinbächle.

Bildnachweis: Von BerndH [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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