Rundtour am Tollensesee mit Aussichtsturm Behmshöhe und Chimborazo


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 40 Min.
Höhenmeter ca. ↑194m  ↓194m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unterwegs auf der Mecklenburgischen Seenplatte, oder besser: auf der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, wie sich die Region südlich von Neubrandenburg auch gerne bezeichnet. Wir machen heute einen Ausflug zum Tollensesee und wandern natürlich auch ein bisschen.

Der Tollensesee ist mit 1.790ha Fläche einer der größten Seen der Mecklenburgischen Seenplatte und liegt direkt südlich der Innenstadt von Neubrandenburg, dem Verwaltungssitz des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Wir starten am Parkplatz am Augustabad und wandern gleich hinein in das Waldgebiet Nemerower Holz und hinauf auf die Behmshöhe. Hier wurde 1905 zur Ankurbelung der örtlichen Tourismus der Aussichtsturm Behmshöhe eingeweiht. Der Turm ist aus Backsteinen erbaut und ragt 34m in die Höhe. Von oben hat man einen ungestörten Panoramablick über das Nemerower Holz, über den Tollensee und nach Neubrandenburg.

Weiter durchs Nemerower Holz passieren wir kurz hinter dem Aussichtsturm den sogenannten Arion-Stein. Er wurde zum 100jährigen Jubiläum des Gesangvereins Arion 1929 aufgestellt. Wir wandern jetzt am Seeufer entlang, genießen die Stille und die frische Luft und kommen schließlich zu einem Berggipfel mit schönem Blick und merkwürdigen Namen: Chimborazo. Verehrer des Naturforschers Alexander von Humboldt benannten den Gipfel am Tollensesee nach dem Vulkan in Ecuador, den man namentlich von den Reiseberichten Humboldts kannte.

Für den Rückweg ziehen wir uns ein wenig vom Ufer zurück und wandern jetzt tiefer im Wald. Am Ende kommen wir wieder ans Augustabad und genießen hier noch einmal Strandatmosphäre. Ein Seerestaurant lädt zum Verweilen und ein kleiner Sandstrand eignet sich herrlichen zum Pausieren.

Wer jetzt noch Zeit und Muße hat, dem sei unbedingt ein Abstecher nach Neubrandenburg empfohlen. Neubrandenburg ist für Europas besterhaltene Stadtbefestigung der Backsteingotik bekannt. Die Konzertkirche Neubrandenburg, die vier spätgotischen Stadttore und das ehemalige Kloster Neubrandenburg – heute großer Teil des Regionalmuseums Neubrandenburg – sind lohnenswerte Ziele und gute Fotomotive.

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