Rundtour über Stuifen und Rechberg (Schwäbisch Gmünd)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑697m  ↓697m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gleich zwei der drei Kaiserberge bei Rechberg werden wir heute erwandern. Der höchste von ihnen ist der Stuifen (757m), es folgt der Rechberg (708m) sowie die Ruine Hohenrechberg und der Hohenstaufen (684m) und den Resten der Stammburg der Staufer. Die Kaiserberge sind eine markante Dreiergruppe von Zeugenbergen zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd.

Start ist bei Wißgoldingen, an der L1159, die von Rechberg herankommt. Der Wanderparkplatz ist an der Straße Zum Stuifen. Erst wandern wir begleitet von Wiesen und Feldern. Dann geht es durch den Wald hinauf zum Stuifen und über seine Kuppe. Hier oben beim Kreuz genießen wir von einer Lichtung die Aussicht. Eine Grillstelle, eine Schutzhütte sowie Infotafeln finden sich ebenfalls auf dem Stuifen.

Wir schlängeln uns durch Wald, über den Hinterbergweg hinunter, treffen auch auf Waldrand und Wiesen. Nach etwa 5,2km kommen wir zum Heckenhof, in ein Tal mit Bächlein, den Bläsishof, ins Tal vom Langenbach und Rechenbach sowie durch kultivierte Landschaft.

Es geht wieder bergauf mit Wald und Wiesen, vorbei am Klausenhof, auf die Straße Waldstetter Weg und nach Rechberg.

Auf dem Rechberg ist die barocken Wallfahrst- und Pfarrkirche St. Maria, die per Kreuzweg aus dem Jahr 1891 mit der Burgruine verbunden ist. Das Gotteshaus war die Wallfahrtskirche der Grafen von Rechberg. Seit dem 15. Jahrhundert ist dort eine Wallfahrtsstätte nachgewiesen. Die heutige Pfarrkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist ein gern besuchter Ort.

Wir nehmen wie die Pilger den Kreuzweg zur Burgruine Rechberg. Ein Ulrich von Rechberg wurde erstmalige 1179 genannt. Auf diese Zeit geht die Entstehung der Burg zurück, die der Stammsitz der späteren Grafen von Rechberg war.  Sie litt zu Zeiten der Kriege, wurde aber nie zerstört. Dafür sorgte erst ein Blitzeinschlag 1865. Trotzdem ist die Burgruine in einem sehenswerten Zustand mit Ringmauer, Brunnen, Palas, Burgkapelle oder Turmresten, nebst einer Burgschenke.

Rund 13,7km sind wir gewandert, wenn wir dann nach rechts in das Sträßchen einbiegen, das aus nördlicher Richtung von Rechberg herkommt. Nach etwa gesamt 15,2 biegen wir von diesem nach links ab. Es geht bergab und wir treffen kleine Bachläufe. Bei einer Gärtnerei biegen wir nochmal links ab, kommen durch Frauenholzhof nach Wißgoldingen, vorbei an der Kirche St. Johannes Baptist und zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Harke - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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