Runde von Wasenweiler ins Liliental (Ihringen im Kaiserstuhl)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 46 Min.
Höhenmeter ca. ↑350m  ↓350m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wasenweiler ist ein Ortsteil von Ihringen im Kaiserstuhl. Unsere Rundwanderung führt uns gegen den Uhrzeigersinn nordwestlich um Wasenweiler, wobei wir zum Lilienhof kommen.

Wir starten bei den Sportstätten an der Bahnstation Wasenweiler. Merdinger Straße, Kaiserstuhlweg und Burgunderstraße lauten die Namen der Gassen, durch die wir Wasenweiler durchqueren. Durch Wiesen und Wein öffnet sich die Runde und wir halten uns gen Norden. Entlang von Rebflächen und Waldrand haben wir hier und da schöne Ausblicke über die Weinlandschaft und kommen zum Schwarzwaldblick.

Durch Wald geht es weiter in nördliche Richtung und hinauf zum Fuß vom Gagenhart (380m). Dann biegen wir links ab in den Knabenkrautpfad. Der bringt uns hinunter zum Unteren Mühlentalweiher, gespeist vom Mühlbächle, das übrigens auch bei der Vituskapelle vorbeifließt.

Dann kommen wir zum Lilienhof im Liliental, einer wunderbaren Ansammlung von Bäumen mit Fachkunde. Hier ist die Baumschule der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg daheim. Wir kommen am Arboretum vorbei, der Knabenkrautpfad heißt hier auch Steinerweg und wer mag, dehnt die Erkundung vom Lilienhof aus, um Eichen-, Eschen, Baumhasel- oder Korbweiden sowie einen japanischen Baumgarten zu bestaunen.

Unsere Rundwanderung folgt dem Knabenkrautpfad in den Hüttenweg, vorbei an einer Lärchensamen-Plantage, es geht hinauf. Dann wieder abwärts und der Weg heißt nun auch Fasanenweg. Der würde uns nach Ihringen führen, doch wie biegen vorher ab in den Weg Lilienhof. Über die Lilienhofstraße passieren wir das bereits genannte Mühlbächle, vor dem Schützenhaus Ihringen. Jetzt bald sollten wir den Abstecher zur Kapelle einplanen.

Nach insgesamt etwa 8,8km können wir nach rechts abbiegen und zur Vituskapelle im Teilort Neunkirch gehen und uns von der Bilderwelt im Kirchlein faszinieren lassen. Der Abstecher zur Friedhofskapelle St. Vitus lohnt sich. Sie ist das älteste monumentale Gebäude im Ort und stammt vermutlich noch aus der Zeit vor dem 13. Jahrhundert. Ihre Bekanntheit hat die Vituskapelle durch ihre Wandmalereien in der Seccotechnik (secco = trocken). Das ist schon sehr beeindruckend!

Theoretisch könnten wir jetzt auch entlang der Hauptstraße zum Ausgangsort zurückgehen oder dem Mühlbächle folgen. Wir gehen aber retour auf die geplante Rundstrecke. Also wieder das Sträßchen, das wir gekommen sind, dann rechts halten, um über die Burgunderstraße durch Wasenweiler zu gehen.

Bildnachweis: Von pictures Jettcom [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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