Runde vom Dienhauser Weiher durch den Sachsenrieder Forst


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 7 Min.
Höhenmeter ca. ↑274m  ↓274m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Dienhauser Weiher ist südlich von Dienhausen und nördlich von Schwabsoien, in dem das Schönacher Quellgebiet ist. Die Schönach ist rund 14,2km langer Fluss, der im Bereich der Lechstaustufe 8 in den Lech mündet. Dienhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Denklingen im Landkreis Landsberg am Lech. Die Wälder herum heißen Denklinger Rotwald und Sachsenrieder Forst. Beide Waldgebiete zusammen umfassen rund 8.200ha.

Wald ist das Motto der Runde, die wir an der Weiherstraße, die hier zugleich auch Teil der Romantischen Straße ist, beim Dienhauser Weiher beginnen. Der Dienhauser Weiher ist ein künstlich angelegtes Gewässer mit einer Wasseroberfläche von rund 4,4ha. Südlich ist der Teich teilverlandet. Recht hübsch ist es auch, wenn sich ein Seerosenteppich bildet. Der Dienhauser Weiher wird durch einen Angelverein gepflegt, von Badegästen und Ausflüglern frequentiert.

Auf und ab wandern wir mit Waldbegleitung. Der Sachsenrieder Forst erstreckt sich über einen hügeligen Höhenzug zwischen den Tälern von Wertach westlich und Lech östlich. Das Gebiet ist waldbaulich, mit der Sachsenrieder Fichte, eines der ertragreichsten und ein bedeutendes zusammenhängendes Waldgebiet für Oberbayern. Dass hier keine Straßen durchkreuzen genießen auch die Wildtiere.

Wenn es lichter wird, nähern wir uns Schwabsoien, das wir allerdings nicht besuchen. Es geht um den 890m hohen Fahrenberg wieder gen Norden durch den Wald. Hier, nordwestlich von Schwabsoien ist das Quellgebiet der Schönach. Nach knapp 7km, es ging nochmal leicht abwärts, sind wir auf der Lichtung Kniehütte. Nach einem weiteren guten Kilometer wieder hinauf sind wir auf der Waldhauslichtung.

Es gab 1864 ein Waldhaus auf der Waldhauswiese, das als Verpflegungs- und Schutzhaus gebaut wurde. Es war auch Treffpunkt für Ausflügler oder Ziel von Schul-Wandertagen. 1980 war‘s aus mit dem Waldhaus. Baufällig, ohne Strom und Wasser, riss man es ab. Man findet seit 2014 ein hölzernes offenes Hüttchen vor.

Wenn wir ca. 9,6km gewandert sind, biegen wir nach rechts auf ein Sträßchen, das Dienhausen mit Osterzell verbindet, gehen einige Schritte talwärts, halten uns abermals rechts, um wieder aufwärts durch den Wald die Runde zu beschließen, die uns um den 789m messenden Reischenberg zum Dienhauser Weiher bringt.

Bildnachweis: Von Thomas Springer [Public domain] via Wikimedia Commons

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