Runde durchs Weesener Bachtal (Südheide)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 28 Min.
Höhenmeter ca. ↑88m  ↓88m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Naturpark Südheide nehmen wir heute eine Art „grünes Bad“ im Naturschutzgebiet Weesener Bach. Das Naturschutzgebiet umfasst den gesamten Bachlauf des Weesener Bachs, der auch als Lutterbach kartiert ist. „Lutter“ wird mit lauter=sauber und rein übersetzt. Aufgrund der Pflegemaßnahmen und seiner ursprünglichen Reinheit ist er bei Pflanzen und Tieren sehr beliebt, und bei Wanderern auch.

Wir erkunden das Naturschutzgebiet und den munter mäandernden Weesener Bach zwischen Weesen und Lutterloh. Örtlich sind mehrere Tourenlängen unter der Überschrift „In einem Bächlein helle“ mit Fisch-Bach-Piktogramm und lila Kreis gekennzeichnet. Wir folgen unserem GPS, das nicht der längsten Runde entspricht. Die ginge bis Hermannsburg, wo der 14km lange Weesener Bach in die Örtze mündet.

Die Tour verläuft von West nach Ost und wir wandern sie gegen den Uhrzeigersinn, erkunden dabei zunächst das Naturschutzgebiet südlich des Bachlaufs und auf dem Rückweg wandern wir in Fließrichtung nach Weesen zurück. Vom Heidehotel Gut Landliebe im Heidedorf Weesen folgen wir dem Raakamper Weg und wandern entlang der Grenze des Naturschutzgebiets. 

Die Bachniederung des Weesener Bachs wurde 1999 unter Schutz gestellt wegen der noch recht naturnahen Gewässerabschnitte sowie die bachbegleitenden Erlen-, Weiden- und Röhrichtsäume. Angereichert wird der Grund und Boden für die Artenvielfalt durch Abschnitte mit vermoorter Talniederung und stellenweise Bruch- und Sumpfwaldresten. Ob als Angler oder Freund eines Anglers, da weiß mann: wo Bachforellen sind, da ists gesund im Wasser und hier sind Bachforellen.

Wir haben durch den Wald hin und wieder Blicke auf die Bachniederung, während wir am Hundsberg und an einer Schutzhütte vorbei nach Lutterloh kommen und den Bach queren. In Lutterloh, rund 5,5km Wanderung liegen hinter uns, sehen wir eine pittoreske denkmalgeschützte Hofanlage mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Ins Auge fällt der Taubenschlag mit Glockentürmchen. Südlich von Lutterloh hat der Lutterbach seine Quelle.

Wir biegen in den Weesener Weg und kommen an einer Heidefläche entlang. Nun geht es nördlich des Weesener Bachs weiter durch Kiefernwald und mit Heidestreifen bis nach Weesen zurück.

Bildnachweis: Von Hajotthu [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

Vgwort