Rund um den Vilstalsee


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑134m  ↓134m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Rund um dem Vilstalsee führt die sehr entspannte Runde mit WWW: Wasser, Warth und Wiesen. Start ist bei Marklkofen, um uns liegen Aiglkofen, Poxau, wir streifen Steinberg und umrunden Schloss Warth, beim einzigen maßgeblichen Anstieg auf der Wanderung.

Der Vilstalsee ist im Erholungsgebiet Mittleres Vilstal eingebettet. Der Stausee wurde in den 1970ern angelegt, um vornehmlich Hochwasser zurückzuhalten. Naherholung ergibt sich da fast von selbst. In der östlich vom Vilstalsee gelegenen Schweinebucht zum Beispiel. Warum das jetzt so heißt, ist uns nicht ganz klar, an den Neoprenanzügen der Surfer in dem Bereich kann es nicht liegen. Im Nordwesten des Sees ist das Freibad zu finden – wenn das jetzt Schweinebucht hieße, wäre es schlimmer.

Große Vils und Kleine Vils vereinigen sich bei Schalkham zur Vils und nach fas 110km fließt sie bei Vilshofen in die Donau. Wir starten bei den Sportstätten von Marklkofen und im Naturschutzgebiet Vilstal bei Marklkofen, das auf rund 172ha kommt. Durch das Naturschutzgebiet fließt der kleine Zitterbach.

Wir wandern recht unbeschattet durch die Felder zur Linken und Wiesen nebst Auen zur Rechten und sind froh an dem herrlich warmen Tag einen Sonnenhut zu haben. Wenn wir am Freibad Steinberg vorbeikommen, naht Warth. Das Schloss Warth ist baulich im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wird nicht touristisch zur Besichtigung angeboten. Wir begnügen uns mit einem Rundumgang mit Blick ins Vilstal.

Abwärts geht’s an den Vilstalstausee zurück, wobei wir im Tal die Dammstraße begleiten, die Schweinebucht umrunden und uns wieder dem Kleinod der Auenlandschaft widmen, mit Vils, Feuchtgebieten und Pauligraben. Bevor wir die Runde schließen, machen wir noch einen Abstecher zur dreischiffigen Pseudobasilika Mariä Himmelfahrt, die romanischen Ursprungs ist. Die Gemeinde hat übrigens ein interessantes schwarz/weißes Wappen. Auf dem steht in gotischen roten Lettern: „lieb“.

Bildnachweis: Von Maober [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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