Rumberg-Steig


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑435m  ↓435m
Rumbergsteig Markierung Beschilderung Wegzeichen

Der Rumberg-Steig hält, was der Name bereits verspricht. Steil führt der Premiumweg hinauf auf den Rumberg. Danach führt die Wanderung über den Rumbergrücken und verspricht sagenhafte Ausblicke.

Als einer der Felsenland-Touren im Dahner Felsenland ist der Rumberg-Steig ein noch neuer Premium-Wanderweg. Er wurde im Herbst 2015 durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert und ins sogenannte Wandermenü Pfalz aufgenommen. Mit etwas mehr als elf Kilometern Länge ist er für geübtere Wanderer gut in einem Tagesmarsch zu bewältigen. Aufgrund der Steigung braucht es dafür etwas Kondition.

Wegbeschreibung für den Rumberg-Steig

Die Wanderung auf dem Rumberg-Steig beginnt im Luftkurort Ludwigswinkel. Das schöne Ortszentrum bildet den Ausgangspunkt. Von hier aus richten wir uns nach der orangefarbenen Markierung und folgen dem Weg vorbei am Rathaus durch eine kleine Talaue.

Die Fabrikstraße führt uns vorbei am Zollhof, einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex. Wir erreichen den Waldrand. Ab hier führt der Wanderweg über ein etwa 680 Hektar großes ehemaliges Militärgelände der US Army (die sogenannte Area I). Bis 1994 diente es als Sonderwaffenlager, wovon heute lediglich der alte Wachturm noch Zeugnis gibt. Hier startet auch ein kleiner Rundgang, der mit verschiedenen Hinweistafeln Interessierten Informationen zum ehemaligen Depot liefert.

Nachdem wir auf der alten Militärstraße ein Stück gewandert sind, steuern wir auf den Rumberg zu. Der folgende Aufstieg gestaltet sich recht steil. Dafür wird der Wanderer immer wieder mit einem schönen Ausblick auf die umliegende Landschaft belohnt.

Während des Aufstiegs passieren wir insgesamt fünf besondere Felsformationen, die Rumbergfelsen. Dazu zählen der Ostfels, der Lochfels, der Wespenfels, der Habichtsfels und der Kastenfels. Nachdem wir den Spitzen-Felsen erreicht haben, führt der Weg wieder bergab in Richtung Tal. Über einen schmalen Pfad geht es anschließend nochmals etwas bergauf zum Guggebühl mit seinem imposanten Felsmassiv.

Am Rösselsweiher, der Rösselsquelle und dem Sägmühlweiher vorbei gelangen wir auf einem malerischen Streckenabschnitt, der parallel zur „Wasgau-Seen-Tour“ verläuft, wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt in Ludwigswinkel. Hier bietet sich Gelegenheit, gemütlich einzukehren und den Tag Revue passieren zu lassen.

Bildnachweis: Von H. Schreiber [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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