Reinheim

Reinheim im Reinheimer Hügelland wurde 1260 von den Grafen von Katzenelnbogen gegründet. Insgesamt leben in der Stadt heute rund 17.000 Einwohner in vier Orten. Im Norden des Stadtgebiets wachsen die Stadtteile Zeilhard und Georgenhausen zusammen, östlich davon liegt Spachbrücken. Die Kernstadt Reinheim liegt in der Mitte und südöstlich findet sich Ueberau mit dem Weiler Hundertmorgen.

Durch das Stadtgebiet von Reinheim verläuft der Dilsbach, der der Gersprenz zufließt, und im Dilsbachtal liegt in der Gemarkung nordöstlich das Naturschutzgebiet Reinheimer Teich, das rund 75ha ausmacht. Ein 3km Spazierweg mit 8 Tafeln informiert über die Historie, Botanik und Tierwelt. Gleich nebenan, an der Grenze zur Gemeinde Otzfeld, ist das Segelfluggelände Reinheim.

Ein Wahrzeichen und beliebtes Fotomotiv ist die evangelische Dreifaltigkeitskirche in Reinheim. Ihr Obergeschoss ist aus Fachwerk und darüber schmückt eine geschwungene Haube.

Nahe der Kirche ist das Kulturzentrum Hofgut Reinheim mit Gastronomie und zahlreichen Angeboten. Das Hofgut zeigt sich mit einem sandsteinernen Torbogen und einem Herrenhaus aus dem Jahr 1695. In der beschaulichen Kirchstraße in Reihnheim finden sich zudem 14 denkmalgeschützte Häuser und ein Brunnen. Der Altstadtbereich von Reinheim steht als Gesamtanlage unter Schutz. Ein auffallend hübsches Häuschen ist das Kalb’sche Haus mit dem vorkragenden Fachwerkgeschoss.

Geschützt ist auch die Stadtmauer, von der sich Teile am Stadtpark sehen lassen. Ein Rundturm ist mit dabei. In der Kirchstraße ist das Heimatmuseum Reinheim in einem historischen Gebäude untergebracht. Das Haus auf einem massiven Untergeschoss, trägt Fachwerk darüber und obenauf ein Satteldach. Das Museum ist ein „Sonntagsmuseum“ mit Schmiede, Webstuhl, Apotheke, Puppenstube und was sonst noch anno dazumal zum Leben im Odenwald gehörte.

Regionaler Bezug:

Reinheim Landkreis Darmstadt-Dieburg Hessen Dieburger Bucht Hessische Rheinebene Rhein-Main-Ebene