Räuberpfad Leidersbach (Natur pur auf dem Weg zum Hohe-Wart-Haus)


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Länge: 12.19km
Gehzeit: 03:19h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Auf dieser Runde durch das Räuberland genießen wir Fernsicht bis in den Odenwald. Es wird eine recht entspannte Tour. Gewalt und Übergriffe drohen lediglich im Frühjahr, wenn die Bäume ausschlagen und Pollen gegen Nasen antreten. Tourguide ist zu Beginn der Leidersbach zwischen den Orten Leidersbach und Volkersbrunn.

Auf den ersten 2,9km werden wir 100m Anstieg haben. Start ist „Am Eichenwäldchen“, einer Wohnstraße, im Örtchen Leidersbach. Das zieht sich wie Roßbach südöstlich und Ebersbach nordwestlich ins Bachtal. Wir wandern auf der Spur des Europäischen Kulturwegs, mit dem Leidersbach zur Rechten am Wasserwerk vorbei, kommen durch Auwiesen und Wald auf einen Weg. An dem ist der Rosselbrunnen.

Kurz drauf queren wir den Leidersbach und wandern in Richtung Volkersbrunn weiter, nun mit dem Bremengraben zur Rechten. Wir gelangen auf eine Lichtung zwischen den Waldgebieten Landschlag und Bremenrain. Kurz vor Volkersbrunn haben wir die 100m Anstieg absolviert und sind auf rund 408m.

Mit dem Wald im Rücken und den Wiesen und Feldern von Volkersbrunn vor uns genießen wir die Aussicht. Ab dem Wanderparkplatz Volkersbrunn wandern wir mit der Markierung Spessartweg 2 in Richtung der Waldgaststätte Hohe Wart. Dabei kommen wir an der Banneux-Kapelle vorbei und haben hier den angekündigten wunderbaren Blick vom Spessart in den Odenwald. Die Kapelle wurde 1966 geweiht und entstand aus privatem Engagement. Ein hübscher Ort für eine Rast, mit schön gestaltetem Platz.

Durch den Spessartwald wandern wir über die Große Solhöhe (417m) zur Hohe Wart mit dem Hohe-Wart-Haus. Die Waldgaststätte steht auf dem Berg Hohe Wart (433m) in einem gemeindefreien Staatsforst. Etliche Spuksagen ranken sich um den Ort. Das Waldgasthaus braut sogar eigenes Bier: Räuberdunkel und Räuberhell zum Beispiel. Und die Bohnen für den Kaffee stammen aus einer eigenen Röstanlage.

Wir wandern jetzt über den Spessartbundweg (rotes Dreieck) ins Tal nach Leidersbach. Wenn der Wald weicht gelangen wir nach Leidersbach und dort ist die Marienkapelle. Wir queren den Leidersbach und wandern auf der Geheimrat-Fries-Straße aus dem Ort heraus, durchqueren ein Gebiet mit Wiesen und Bäumchen auf Reihe. Durch den sogenannten „Sakko Canyon“, wir sind auch auf dem Europäischen Kulturweg zurück, geht’s zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von chrisaliv [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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