Osterwald-Runde (Zingst)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑41m  ↓41m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Runde, von oben betrachtet in Form einer Acht, eignet sich hervorragend, wenn die Sonne brutzelt, denn sie führt durch die Bäume im Osterwald. Der Osterwald ist umschlossen vom Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, liegt zwischen dem Barther Bodden und der Ostsee sowie östlich von Zingst. Wir haben Mückenschutz aufgetragen und Erfrischungen dabei.

Mit 800ha ist der Osterwald das größte zusammenhängende Waldgebiet der Halbinsel Zingst und Osterwald heißt er deshalb, weil er östlich von Zingst ist. Das Gebiet knapp über dem Meeresspiegel entstand vor einigen tausend Jahren durch Anlandung. Es finden sich meist moorige Waldböden, die Regenmoore darstellen. Hätte der Mensch nicht eingegriffen, wäre es hier noch mooriger.

Der Wald ist recht abwechslungsreich: Birke, Stieleiche, Buche und Kiefer waren vermutlich zuerst da. Erle, Fichte und auch die Tanne kamen durch Anpflanzung hinzu. Ebenso die 1955 aus China stammenden Mammutbäume

All das erwartet den Besucher des Osterwalds. Start ist an den Sundischenn Wiesen der gebührenpflichtige Parkplatz, man sollte Münzen dabeihaben, gegenüber von Café und Biergarten sowie dem Hotel Schlösschen. 

Wir wandern mit dem Grenzgraben, der wurde aufgrund von Streitigkeiten gezogen. Das wird am Grenzstein Dreiländereck mit Schutzhütte thematisiert. Von dort geht’s zum Strand und wir wandern mit Sand und kurz drauf Schneise in Richtung Zingst.

Links abbiegen wandern wir durch die Müggenburger Schneise, für etwa 900m. Dann biegen wir erneut nach links ein und gehen mit einem Wasserlauf zum Dreiländereck. Von dort wandern wir gen Süden, um dem Barther Bodden auch noch einen Besuch abzustatten. Wir umgehen die Gehöfte der Müggenburger Ablage. Der Blick schweift über die Boddenlandschaft. Schließlich wandern wir entlang der Landstraße mit Waldrand und Wiesen zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Triangolum [CC BY-SA 3.0 DE] via Wikimedia Commons

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