Runde von Zingst über die Meiningenbrücke zum Kranichdorf Bresewitz


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑70m  ↓70m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Ostseeheilbad Zingst liegt direkt an der Grenze zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Berühmt ist die Seebrücke Zingst mit ihrer Tauchgondel, die es erlaubt, 3m unter dem Spiegel der Ostsee zu gucken. Unsere Runde lässt uns erstmal die Luft und Landschaft genießen.

Start ist beim Experimentarium und dem Parkplatz gegenüber der Multimediahalle. Das Experimentarium lädt an siebzig Stationen dazu ein auf unterhaltsame Weise Physik und Mathematik zu erleben.

Per Übergang 14a kommen wir an den Sandstrand und halten uns links. Mit Boddenlandschafts- und Ostseeblick wandern wir zum Übergang 16 und kommen am Campingplatz Freesenbruch vorbei. Nun geht’s durch das Wäldchen Freesenbruch und wir könnten ein bisschen „beyond the forest“ rasten. Mit Waldrand und Wiesen wandern wir in südliche Richtung. Beim Treffen auf die L21 wird aus der Runde eine Strecke und wir werden die kommenden ca. 4,7km einmal hin und wieder zurück wandern.

Wenn wir gewachsenen Boden verlassen queren wir den Meiningenstrom über die Meiningenbrücke. Die Gewässerenge verbindet den Zingster Strom mit dem Bodstedter Bodden. Der Blick fällt auf die seit Jahrzehnten stillgelegte Darßbahn.

Wir schwenken nach Bresewitz, das wir durchqueren. „Zur Oie“ heißt die Straße. Oie ist pommersches Niederdeutsch und bedeutet Insel. Bresewitz (Pruchten) hat sich den Ruf als Kranichdorf erarbeitet. Wir sind hier auf einer Landzunge vor dem Zingst, auf dem Weg gen Osten, unterwegs zu einem Vogelbeobachtungspunkt. Über den Trog kann man von hier auf die kleine unbewohnte Oie schauen. Nach dem Kranichgucken geht’s die bekannten 4,7km zurück.

An der L21 angekommen, halten wir uns rechts, wandern ein Stück mit der K25, biegen von der nach rechts ab und gelangen zu einem weiteren Vogelbeobachtungsposten. Am Zingster Strom entlang, der zu unserer Rechten ist, wandern wir durch die Boddenvegetation zum Hafen, wo wir schon einige Einkehrmöglichkeiten vorfinden.

Mit der Hafenstraße schlendern wir einmal durch das hübsche Ostseeheilbad Zingst, vorbei an geschäftigem Treiben und ruhigeren Plätzen, wie dem mit der Friedenseiche oder dem Postplatz. In der Zingster Mitte ist die Kapelle St. Michael der Katholiken. 

Wir folgen der Strandstraße. Dort sehen wir rechts den alten Rettungsschuppen, der 1873 anstelle eines Vorgängers errichtet wurde und in dem sich eine Sammlung historischer Rettungsgerätschaften findet. 

Kurz drauf sind wir an der Touristen-Info, dahinter ist die Freilichtbühne und vor uns ist die genannte Zingstbrücke mit der Tauchgondel am Ende. Die 270m lange Brücke wurde 1993 eingeweiht. Zuvor gab es auch schon eine, die war aber durch Sturm und Eis bereits ab 1947 abbruchreif. Am Stand lang kommen wir zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Хрюша [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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