Örtze-Niederung, Schwarzes Moor und Wittbecker Heide bei Wolthausen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑59m  ↓59m
Naturparkweg W17 Wegzeichen Markierung Beschilderung

Wolthausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Winsen (Aller) und liegt an der Örtze. Die 62km lange Örtze hat ihre Quelle in der Großen Heide auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord im Bundesforst Raubkammer und fließt südöstlich von Winsen in die Aller. Die Wanderung führt uns von Wolthausen durch das Waldgebiet östlich des Ortes und der Weg verläuft teils am Talrand der Örtze-Niederung durch hügelige Landschaft.

Die Runde folgt einem Wasser- und Sand Piktogramm. Start ist der Parkplatz Wolthausen direkt an der B3, südöstlich von Wolthausen, nahe der Örtze und dessen Auenlandschaft. Wir wandern in nördliche Richtung durch Kiefernwald. Linkerhand ist von der Örtze eine Schleife abgezweigt und im Mühlengrund steht die alte Wassermühle von Wolthausen (privat). Wir haben auf dem weiteren Weg hin und wieder Blicke in die Niederung des breiten Urstromtals der Örtze.

Der Wald auf den Hügeln steht auf Sand. Denn es handelt sich dabei um Dünen. Sie entstanden durch Sandverwehungen während der Weichsel-Eiszeit. Der Wald entstand dann durch Menschenhand und Aufforstung. Wir kommen bis auf 62m Höhe, wandern wieder leicht abwärts und biegen nach rund 3km nach rechts ab.

Durch Nadelwald wandern wir weiter, fast schnurstracks und biegen nach ca. 4,3km erneut rechts ab. Wir kommen in das bewaldete Schwarze Moor, das überwiegend von Kiefern- und Fichten bestanden ist. Auf dem feuchten Mooruntergrund findet sich beispielsweise Torfmoos.

Wir schlagen einen kleinen Haken mit lichterem Wald und einem Stück Grünland, kommen in das Waldgebiet Wittbecker Heide und durch dieses zum Ausgangspunkt zurück. Auf dem Hinweg haben wir einen Rastplatz gesehen, den wir nun nutzen, um unser kleines Frühstück auszupacken.

Südlich von Wolthausen verläuft die Örtze in starken Mäandern. Wenn es stark regnete wurden die Wiesen immer wieder überschwemmt und die Heuernte fiel ins Wasser. Der 2,1km messende Örtzekanal (19. Jahrhundert) schaffte Abhilfe.

Bildnachweis: Von Losch [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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