Örflaschlucht-Rundwanderung (mit Burgruine Neu-Montfort)


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Länge: 6.13km
Gehzeit: 02:44h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Örflaschlucht wird gerne als Naturjuwel bezeichnet und ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel östlich von Götzis in Vorarlberg. Der Emmebach hat hier eine kleine andere Welt gegraben. Mit Treppen, schmalen Passagen, steilen Wänden, munterem Bachlauf und einigen Kaskaden wird uns die Örflaschlucht empfangen. Eine weitere Götzis-Sehenswürdigkeit erleben wir mit dem Wahrzeichen der Burgruine Neu-Montfort.

Die Wanderung wird viel durch Wald führen und die erfrischende Örflaschlucht tut ihres dazu, um eine optimale Runde für heiße Tage darzustellen. Wir starten am Schwimmbadparkplatz am Rand von Götzis, halten uns links und folgen dem Emmebach. Der Örflaweg beginnt dort, wo sich das Bachbett verbreitert hat und wir erst 500m Weg gemacht haben.

Es geht bergauf und wir kommen zur sprudelnden Quelle Immaculata (die unbefleckte Empfängnis). Rein und klar, ruhig und wild, der Bach zeigt uns viele Gesichter, umrahmt von Moosen, Flechten, Farnen, es tropft von Felsnasen und stürzt wasserfallartig herab. Treppen und Brückchen machen zudem die Örflaschlucht zu einem Highlight – auch für Kinder spannend.

Die Schlucht zählt zum Naturschutzgebiet Hohe Kugel-Hoher Freschen-Mellental. Wir verbringen rund 1km darin – sind dabei allerdings selten allein. Die vor Ort genannte Örfla gilt in Götzis und der Kummen-Region als eine klassische Laufstrecke. Man trifft auf unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Wir kommen durch Wald zur Mathionswiese, eigentlich sind es drei. Wir durchstreifen die erste mit den durch Wald eingesäumten Wiesen und sind nach Arbogast unterwegs.

Am Kaltbrunnenbach sehen wir etwas abseits das Wasserhaus, queren den Bach und kommen zum Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, das für Gruppen und Seminare ausgelegt ist.

Über die Höhen Simpeler und Therenberg wandern wir zur Burg Neu-Montfort und genießen auch von hier den Blick über Götzis. Die Burg entstand zwischen 1311 und 1319. Rund 90 Jahre später wurde sie vom Bund ob dem See während des Appenzellerkrieges besetzt, aber nicht zerstört. Wie das so ist mit Gemäuern, sie brauchen Pflege und so wundert es kaum, dass die Burgruine schon mal im Teilgerüst steckt.

Montfort ist der Name einer schwäbischen Adelsfamilie, die ihren Namen auch an den Bodensee und nach Vorarlberg trug. Wir treffen auf eine Kapelle und tragen uns entlang der Montfortstraße. Im Nu sind wir zurück am Schwimmbad in Götzis.

Bildnachweis: Von böhringer friedrich [CC BY-SA 2.5] via Wikimedia Commons

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