Oelbachtal und Halde Lothringen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑162m  ↓162m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Vom Naturschutzgebiet Oelbachtal gibt es sozusagen zwei: Das Obere Oelbachtal liegt im Nordosten Bochums zwischen Gerthe und Kirchharpen und hat 37ha. Das Naturschutzgebiet Oelbachtal selbst hat 22ha und ist im Beritt von Dortmund im Bezirk Lüttgendortmund, an der Ortsgrenze zu Bochum-Harpen. Alleinstellung hat die Halde Lothringen mit ihren Kunstwerken.

Auf der Runde werden wir nur wenig Siedlungskontakt haben. Start ist auf dem Parkplatz Auf der Kuhle mit Kleingärten, den wir aus östlicher Richtung von Bövinghausen aus, über den Holter Weg, erreichen. Gleich bei den Kleingärtnern beginnt das Naturschutzgebiet Oelbachtal, wo der Steinbocksiepen entspringt, um in den Bövinghauser Bach zu münden. Der Bövinghauser Bach wird auch Harpener Bach oder Oelbach genannt.

Das Oelbachtal ist geschützt für den Erhalt verschiedenen Feuchtestufen sowie deren angrenzende Lebensräume. Auen und Wald kriegen wir dann auch zu sehen. Nach etwa 600m öffnet sich die Runde, die wir gegen den Uhrzeigersinn wandern und dabei eine große Wiesen-, Acker- und Flurlandschaft bei Gerthe umgehen.

Wir queren den Bövinghauser Bach und sind in einem Berghofer Holz, dass sich ein wenig an den Lauf vom Gerther Mühlenbach schmiegt. Wir gehen seiner Quelle in Gerthe entgegen und kommen dabei an der Lothringer Halde vorbei.

Die Halde Lothringen ist die rund 6ha große Bergehalde der einstigen Zeche Lothringen I/II. Die Halde hat südlich eine recht steile und sich stark aufheizende Abbruchkante, weswegen sie dort nur spärlich bewachsen ist und auffällt. Am Südhang sind die Kunstinstallationen, erreichbar über einen breit angelegten Weg. Auf einer Höhe von rund 135m sind gelbe Rohre aufgeständert, was von Weiten wie eine Panflöte ausschaut. Auf der begrünten Deponie, wo schadstoffbelastete Böden drunter schlummern, sind drei gerüstartige Türme, die symbolisch für die drei Schornsteine der einstigen Zeche stehen.

Wir machen einen kleinen Schwenk durch den östlichen Ortsrand von Gerthe. Unser Weg heißt: Auf dem Norrenberge, linkerhand offene Landschaft. Durch das Naturschutzgebiet Oberes Oelbachtal mit dem Berghofer Holz und dessen kleinem Teich kommen wir zum Naturschutzgebiet Oelbachtal zurück.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [GFDL] via Wikimedia Commons

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