Oderlandweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 59 km
Gehzeit o. Pause: 13 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑1000m  ↓1000m
Oderlandweg Wegzeichen Beschilderung Markierung

Der Oderlandweg führt den Wanderer in eine bezaubernde Naturlandschaft aus schattigen Wäldern, üppigen Tälern und malerischen kleinen Seen und Teichen am Nordrand der Märkischen Schweiz. Der Oderlandweg ist ein abwechslungsreicher Rundwanderweg, der auf knapp 60 Kilometern durch eine facettenreiche Natur führt.

Wenig Steigung und damit gemäßigte Wanderwege sorgen für eine angenehme Wanderung, die auch für Wanderanfänger sehr gut geeignet ist. Der Oderlandweg, der idealerweise in drei Etappen gewandert wird, wurde vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet.

Wandern auf dem Oderlandweg: drei Tageswandertouren

Die erste Etappe des Oderlandwegs beginnt in Wriezen. Zunächst folgen wir der Bahnlinie, bevor uns der Weg nach Rathsdorf führt. Wir passieren Altranft, Sitz des Oderbruch Museums Altranft, das aus dem früheren Brandenburgischen Freilichtmuseum hervorgegangen ist. Von Altranft geht es nach Rathdorf. Wenn wir Rathsdorf verlassen, bietet sich die Möglichkeit, ein Stück auf dem geologischen Lehrpfad zu wandern.

Weiter geht es über Bad Freienwalde, durch den Freienwalder Forst, vorbei am Eulenturm und schließlich bis zum Teufelsee. In Falkenberg/Mark ist das Etappenziel erreicht. Von hier aus startet die zweite Etappe. Sie führt zunächst hinauf zur Karlsburg und dann hinunter in ein malerisches Kesseltal. Wir erreichen den Gamensee und wandern ein Stück an dessen Ufer entlang, bis uns ein Feldweg nach Wölsickendorf, dem heutigen Tagesziel. bringt.

Von Wölsickendorf geht es auf der dritten Etappe zurück nach Wriezen. Dabei geht die Wanderung zunächst durch einen dichten Laubwald, später an beschaulichen Teichen vorbei. Nachdem die Wanderung hinauf zum Teller ging, führt der Weg wieder hinab ins Baasee-Moor, das mit seiner üppigen Vegetation fast schon verwunschen wirkt. Auf dem Weg passieren wir eine alte Douglasie, die der höchste Baum Brandenburgs ist.

Die Waldschenke am Baasee lädt zu einer kleinen Verschnaufpause ein, ehe es weiter geht durch Wiesen und Felder, später durch das Trockental mit am Waldbad, bis wir den Wanderparkplatz am Stadtsee nach Wriezen erreichen. Hier endet der Oderlandweg.

Bildnachweis: Von Clemensfranz [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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