Nohen

Weinhotel LandsknechtWeinhotel Landsknecht

Das kleine Örtchen Nohen war mal richtig wichtig, denn hier führte eine Furt durch die Nahe und bereits die Römer zogen hier längs. Als Nord-Süd-Verbindung führte die Bronzestraße vom Glan zur Mosel und passierte die Nahe in Nohen.

Die evangelische Kirche in Nohen hat Wurzeln um das Jahr 1200. Der Bau ist ein Mittelpunkt in dem Dörfchen und der Westturm geht auf das 14. Jahrhundert zurück, wobei das Glockengeschoss 1953 aufgesetzt wurde. Chor und Schiff sind spätgotischen Ursprungs und werden auf das 18. Jahrhundert datiert.

Die Eisenbahn auf der Strecke Bingen-Saarbrücken hat in Nohen einen Bahnhof. Die Eisenbahnbrücke Nohen, über die die Bahn die Nahe passiert, ist zweibogig und steht auf gegliederten Sandsteinquadern. Die Brücke stammt aus der Zeit um 1860. Südlich des Ortes steht noch eine Fußgängerbrücke als genietete Eisenstabkonstruktion unter Denkmalschutz.

Beim Thema Eisenbahnbrücken lohnt sich ein Blick Nahe abwärts in den Nachbarort Kronweiler. Da stehen auch zwei Eisenbahnbrücken aus der Zeit um 1840 in ähnlicher Bauweise. Auch Kronweiler hat einen Bahnhof, der wird privat bewohnt. Der ehemalige Bahnhof der Rhein-Nahe-Bahn ist ein zweigeschossiger Gelbsandsteinbau im Stil des oldenburgischen Klassizismus wie in Birkenfeld zu sehen und wurde 1867 gebaut.

Die Bahn bringt einen auch zur Traumschleife Nohener-Nahe-Schleife. Es ist die einzige der über hundert Traumschleifen mit direkter Bahnanbindung. Unterwegs kommt man am Waldgeistersteig vorbei. Der wurde 2011 von Schülern – den sogenannten Waldgeistern - angelegt und bietet neben Spielstationen u.a. auch einen Barfußpfad.