Neubäuer Weiher und Burgruine Schwärzenberg am Pfahl


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 10 Min.
Höhenmeter ca. ↑261m  ↓261m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Neubäu am See hat als See den Großen Neubäuer Weiher. Dessen Nordufer liegt im Naturschutzgebiet Neubäuer Weiher. Um die Namensreihung komplett zu machen: Wir wandern auch vorbei am Großen Neunburger Weiher und am Kleinen Neunburger Weiher.

In den Höhen besuchen wir den Schwarzenberg mit der Burg Schwärzenberg – mal wird Schwarz-, mal Schwärz- geschrieben. Das soll uns aber nicht weiter beirren und verwirren. Drumherum um die Schwarz-Schwärz-Objekte liegen zwei Geotope mit dem Wort Pfahl im Namen – was sich auf ein hartes Gestein (Quarz) bezieht.

Wir sind im Landkreis Cham, der komplett im Naturpark Oberer Bayerischer Wald liegt. Hier kann man auch gut mit dem Zug hinreisen, denn die Wanderung liegt an der Verbindung Cham-Roding-Neubäu-Schwandorf. Neubäu am See gehört zur Stadt Roding. Unser Start ist am Bahnhof Neubäu, es geht aufi zur Burg Schwärzenberg.

Die Burg Schwärzenberg auf dem Schwarzenberg, von einem kleinen Naturschutzgebiet und Wald umgeben, erhebt sich auf 556m, auf einem Quarzfelsen des Pfahls. Vermutlich wurde sie im 13. Jahrhundert erbaut. Ein Herr von Fronau war Lehensherr und einer der Fronauer überfiel Regensburger Kaufleute, weswegen er die Hälfte der Burg an das Geschlecht der Zenger abgeben musste. Das ist aber nur eine der Geschichten um die wechselvollen Zeiten der Burg. Kein Einzelschicksal war der Dreißigjährige Krieg und die zerstörerischen Auswirkungen. Die Burg Schwärzenberg zeigt sich als Ruine mit Teilen des Wohnturms.

Wir kommen über die Steinhäufl-Kapelle, halten uns links und geraten über ein Sträßchen in den Süden von Fronau. Durch die offene Landschaft mit Feldern und Wiesen wandern wir an einem kleinen Teich vorbei, an der Fronauer Mühle ebenso, kommen auf die CHA23, zum Kleinen und Großen Neunburger Weiher, von Bäumen umsäumt.

Wir schlagen einen kleinen Haken durch den Forst und kommen zum Neubäuer Weiher, genauer gesagt, umrunden sein Nordufer. Die dortige Flachwasserzone ist Teil des Naturschutzgebiet Neubäuer Weiher und bedeutsam als Rast- und Brutgebiet seltener Vogelarten. An der Aussichtsmöglichkeit Neubäu am See vorbei kommen wir zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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