Naturlehrpfad Oberes Rotmaintal bei Creußen (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑72m  ↓72m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Durch die Stadt Creußen mit ihrem historischen Kern, der zum Teil erhaltenen Stadtmauer, den Türmen und Toren sowie dem Krügemuseum fließt der Rote Main, einer der beiden Quellflüsse des Mains. Der Rote Main trennt die Innenstadt von dem Ortsteil Bühl. 

Bühl war bis 1972 ein eigenes Dorf und ist Ausgangspunkt des Naturlehrpfades Oberes Rotmaintal. Die lockere Runde bietet an 17 Stationen Einblicke in den Naturraum dieser Region und bietet landschaftliche Abwechslung. Der Naturlehrpfad Oberes Rotmaintal ist durchgängig mit einem Frosch markiert.

Start der kleinen Wanderung ist am westlichen Ortsrand von Bühl (Kirchsteig). Von da aus gehen wir mit der Uhr und folgen dem Kirchsteig bis zur Schlossstraße. In der Schlossstraße 9 steht das einstige Schloss Bühl, das im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammt und leider recht verwahrlost wirkt. 

Hinterm Schloss fließt der Rote Main. Wir gehen in das idyllische Rotmaintal, spazieren zwischen Ort und Flussaue und können uns zwischendrin an den Stationen schlau machen zur Buche, dem Auwald, dem Ökosystem Wald oder dem Leben am Bach, um nur einige zu nennen. 

Wir kommen am Erlbrunnen vorbei und begegnen dem Tiefenbach, der sich ganz in unserer Nähe in den Roten Main übergibt. Durch das Bühler Holz gehen wir zwischen Feldern und Wald in Richtung Gottsfeld. Der Ort liegt westlich von uns und wir halten uns östlich, um zum Ausgangspunkt der kleinen, feinen Runde zurückzukommen, wobei wir den Tiefenbach erneut passieren. 

Der Tiefenbach kommt übrigens aus dem kleinen Wittmannsweiher, ein Stück weiter westlich. Die Rotmainquelle liegt im Lindenhardter Forst, nordwestlich von Bühl und noch im Beritt von Creußen. Der Rote Main bringt weniger Wasser mit sich, als der Weiße Main, legt dafür aber circa 20km mehr zurück, nämlich rund 72, bevor er sich mit dem Weißen zum Main vereinigt, beim Schloss Steinhausen, das zu Kulmbach gehört. 

Bildnachweis: G. Zapf [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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