Naturlehrpfad Naturum Göhrde (Naturpark Elbhöhen-Wendland)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑56m  ↓56m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wandern auf dem Naturlehrpfad Naturum Göhrde ist ein Naturvergnügen für die ganze Familie. Niedersachsens wilder Osten nennen viele das Wendland. Es ist reich an Naturschauspielen und regionalen Kuriositäten. Und es begeistert durch seine außergewöhnliche Flora und Fauna. Diese zu entdecken gilt es im Grunde auf allen Wendlandwegen – den Wanderwergen, die große und kleine, erfahrene und weniger geübte Wanderer durch diese einzigartige Region führen.

Einer der beliebten Wanderwege ist der Wendlandweg Naturlehrpfad Naturum Göhrde. Der fünf Kilometer lange Weg wird durch Hinweisschilder markiert, die den Hirschkäfer Luca zeigen. So gibt es allerhand Spannendes zu erfahren. Wer es noch genauer wissen will, kann alternativ eine geführte Wanderung buchen. Hier leiten erfahrene Naturexperten die Wander- und Naturfreunde auf dem Weg und wissen vieles zu berichten. Langweilig wird es unterwegs also nie.

Naturlehrpfad Naturum Göhrde Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt am namengebenden Waldmuseum Naturum Göhrde. Bereits an dieser ersten Station werden viele interessanten Informationen bereitgestellt. So erfahren wir Wissenswertes über den Wald und seine Bewohner sowie das besondere Ökosystem, das wir auf dem weiteren Weg noch hautnah zu spüren bekommen.

Es folgt die kurze, aber reizvolle Wanderung durch den schattigen Mischwald des Staatsforst Göhrde – es ist übrigens das größte Mischwaldgebiet Norddeutschlands. Die Ruhe im Naturpark Elbhöhen-Wendland lädt dazu ein, die Seele baumeln und die Gedanken schweifen zu lassen. Erholung ist also garantiert. Wir folgen dem Weg weiter durch sanfte Hügelketten, die ihren Ursprung in der Eiszeit haben.

Dabei passieren wir das Flussbett des Kateminer Mühlenbachs. An dessen Ufer konnte sich ein eindrucksvolles Biotop bilden, welches zahlreichen Tieren und Pflanzen Lebensraum bietet. Wer Glück hat und sich still verhält, kann womöglich einen der seltenen Eisvögel beobachten.

Nachdem wir den Kateminer Mühlenbach überquert haben, führt uns der Weg in seinem weiteren Verlauf in ein weiteres Waldgebiet, dessen großgewachsene Eichen weit über unsere Köpfe ragen. Diese so genannten Hutewälder dienten bis ins 19. Jahrhundert als Weideflächen für Viehherden.

Weiter geht es vorbei an der Wiekauer Kuhle, einem malerischen kleinen Weiher mitten Wald, der früher einmal die Wasserstelle einer längst nicht mehr zu sehenden Siedlung war. Nun folgt nur noch ein angenehmer Weg durch den Wald hindurch, und wir kehren zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Waldmuseum.

Bildnachweis: Von Gesa1978 [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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