Natour am Kniebis: Ellbachsee und Gutellbachtal


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑269m  ↓269m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Schwarzwalddorf Kniebis auf dem bis zu 971m hohem Bergrücken Kniebis, liegt an der Schwarzwaldhochstraße, genießt zur Winterzeit Beliebtheit bei Menschen auf Brettern und zu allen Zeiten bei Menschen auf Schusters Rappen. Der Ort lebt vom Tourismus und der lebt durch seine Landschaft mit herrlichen Ausblicken. Auf Pfaden geht’s an den Ellbachsee und wir kommen am Rosshimmelwasserfall vorbei.

Nördlich des Ortes Kniebis nehmen wir ein Stück Heimatpfad, sind auf rund 930m Höhe und haben gleich eine Belohnung, ohne dass wir groß was dafür getan haben: Hornisgrindeblick und den Ellbachseeblick mit einer barrierefreien Aussichtsplattform. Der See zeigt sich wie der Abdruck eines Hahns mit drei Zehen.

Durch den Wald geht’s abwärts, wohin, haben wir schon gesehen. Auch schmale Pfade leiten abwärts. Wir kommen an die Ellbachseehütte und ans Ufer des Ellbachsees. Der ist ein Karsee und flächenhaftes Naturdenkmal. Er schaute nicht immer so aus, war mal rund und ist verlandet. Ein Teil des Wasserkörpers ist mit Schwingrasen bedeckt. Man könnte sich auch schwarzwaldtypische Märchen erzählen vom Abdruck einer Teufelskralle, unterm Schwingrasen ertrunkene Räuber, wahlweise nicht standesgemäß Verliebte, von froschartigen Zwergen, die dort Schätze versteckt haben, die dann ja irgendwann bei weiterer Verlandung des derzeit maximal 150m im Schnitt messenden Sees, auftauchen müssten.

Jetzt wandern wir mit dem Gutellbach und sehen den kleinen Rosshimmelwasserfall. Auf dem Weg durch den Wald sehen wir auch immer wieder Sturmschäden, die Durchblicke gewähren. Beim Schanzbrunnen queren wir den Gutellbach. Weiterhin aufwärts strebend gelangen wir an einer Schutzhütte vorbei auf den Guterbrunnenweg erneut zu den schönen Aussichten, die wir gerne nochmal ansteuern können, bevor der Heimatpfad zurück ruft.

Bildnachweis: Von qwesy qwesy [CC BY] via Wikimedia Commons

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