Marksuhl-Rundwanderweg zum Hautsee


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑405m  ↓405m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unser Ausgangsort in die grüne Runde ist Marksuhl, ein Ortsteil der Gemeinde Gerstungen im Wartburgkreis, rund 15km südwestlich von Eisenach. Landschaftlich geprägt ist die Umgebung von Marksuhl, von Feldern umrundet, von den Höhen nördlich mit dem Rennsteig durch den Thüringer Wald und dem Frauenseer Forst südlich. Den Frauensee bei Dönges streifen wir und kommen zum Hautsee und Albertsee, von Wald umgeben.

Die Suhl fließt durch Marksuhl. Sie ist ein rund 22km langer Werrazufluss, entspringt im Wald bei Etterwinden und hat ihre Mündung bei Berka/Werra. Im Zentrum von Marksuhl stehen an der B84 vis-à-vis das Schloss Marksuhl und die Kirche St. Hubertus. Das Renaissanceschloss entstand ab 1587 durch Herzog Johann Ernst als Jagdschloss. Etliche Male wurde es verändert. Auch der Turm mit Fachwerk war nicht immer da. Im Schloss Marksuhl ist ein Teil der Gemeindeverwaltung und das Forstamt. Die evangelische Kirche St. Hubertus mit wehrhaftem auffälligem Turm entstand ab 1454.

Wir wandern gen Süden und verlassen die Vachaer Straße (B84) nach rechts abbiegend in den Eichgrund, gefolgt von der Mölmeshofer Straße und in die Feldflur, wo sich die Runde gegen den Uhrzeigersinn öffnet. Durch Felder und Wiesen geht’s nach Mölmeshof mit einem kleinen Teich. Dem Sträßchen folgend gelangen wir aufwärts nach Josthof, das am Verlauf des Ökumenischen Pilgerwegs von Eisenach bis Fulda liegt.

Aufwärts gelangen wir nach rund 6,2km gesamt, an der Wünschensuhler Straße mit Waldbegleitung, auf 422m. Talwärts wandernd kommen wir im Erdfallgebiet Frauensee nach Frauensee mit dem gleichnamigen See sowie der ehemaligen Zisterzienserinnen-Abtei Kloster Frauensee, wohin wir einen Abstecher machen könnten. 

Auf und ab erreichen wir einen Aussichtspunkt nördlich von Dönges, gehen weiter mit Waldrand und Wiesen. Wenn wir auf die B84 treffen, halten wir uns nördlich und treffen auf den Hautsee, der entstand durch einen Erdfall und die Senke füllte sich mit Wasser. Eine Besonderheit ist die kleine schwimmende Insel mit Gehölz darauf.

Nahe des Hautsees ist eine Schutzhütte. Auch der größere Albertsee ist als Erdfall entstanden, hat keinen natürlichen Zu- oder Abfluss. Erst mit Wald und dann durch die Feldflure kommen wir auf den restlichen gut 5km zum Schloss Marksuhl zurück.

Bildnachweis: Von ReneRei [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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