Leuchtenberger Rundwanderweg (von der Burg ins Lerautal)


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Länge: 12.83km
Gehzeit: 03:17h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Leuchtenberg ist eine überschaubare Gemeinde im Oberpfälzer Wald, die jedoch einen malerischen Rundwanderweg durch den umliegenden Naturpark bereithält. Mindestens drei Stunden sollten Wanderer für die zwölf Kilometer einplanen; wer sich gerne Zeit lässt, um die Landschaft voll auszukosten und lange Rasten einzulegen, kann auch gut und gerne einen halben Tag auf der Route verbringen. Durchgängig warten kleine An- sowie Abstiege von maximal 227 Metern.

An der Burgruine Leuchtenberg wird der Pkw abgestellt, ehe es in die natürliche Umgebung geht, in die wir uns zuerst stürzen möchten. Dafür gilt es, sich südwestlich an die Wegbeschilderung sechs zu halten. Das Highlight Lerautal bis zum Schluss aufhebend, verlässt man die Gemeinde und sieht Wald, Felder und Wiesen an sich vorüberfließen. Nach rund drei Kilometern führt eine Kurve nördlich nach Lerau. Dort angekommen, queren wir nun auch ein fließendes Bächlein.

Kurz links auf die Straße abbiegen, um dann erneut nördlich zu laufen. Die Beschilderung fünf ist unserer neuer Wegweiser. Zwei Kilometer bergan wandern, bis es im dichten Wald in Richtung Osten weitergeht. Die Hälfte ist bereits vorüber, allerdings lohnt es sich, noch keine große Pause zur Stärkung einzulegen.

Die weiß-roten Symbole weisen nun die Richtung, anschließend die Schilder des Goldsteigs, wo die Route nach Süden verläuft. So erscheint hinter dem Elmwald endlich das Lerautal. Im Schutz des Bachs, der gespickt ist mit Felsen, die von Moos und allerlei grünem Gewächs überwuchert sind, dringen die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen auf den Erdboden. Wir packen den Proviant aus und genießen ihn vor dieser lauschigen Kulisse.

Raue Felsenformationen wie die Wolfslohklamm lugen zuweilen aus der Vegetation, die hiesige Fußgänger einkleidet, heraus. Nicht weit hinter der B22 erstreckt sich ein minimaler Umweg zum Teufelsbutterfass – eines dieser steinernen Ungetüme. Das Ende des Pfads bildet der Wiederanstieg zur Leuchtenberger Festungsanlage.

Allein der Rundumblick von oben rechtfertigt eine Begehung der Burgruine Leuchtenberg: die ideale Verabschiedung von der zurückgelegten Strecke. Mittelalterfans können viele weitere Details entdecken, denn das Bauwerk ist über 700 Jahre alt. Ausstellungsstücke in den Innenräumen verweisen bis heute auf das Leben in der Zeit der Prinzessinnen, Ritter und Fabelwesen.

Bildnachweis: Von Finakare [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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