Leininger Burgenweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑656m  ↓656m
Leininger Burgenweg Wegzeichen Markierung Beschilderung

Idyllische Burgdörfer, imposante Felsformationen, ausgedehnte Wälder und fruchtbare Höhen prägen den Leininger Burgenweg. Auf rund 22 Kilometern führt der Weg durch die Pfalz, ehemaliges Zentrum der europäischen Geschichte.

Im Mittelalter stellten die Leininger Grafen ein bedeutendes Herrschergeschlecht dar. Ihre Burgen sind Zeugnisse dieser Herrschaft in einer Zeit, in der die Pfalz das Zentrum der europäischen Geschichte war. Diesem historischen Erbe folgen wir auf dem Leininger Burgenweg, der die Burg Altleiningen, die Burg Neuleiningen und Burg Battenberg verbindet.

Wandern auf dem Leininger Burgenweg

Die Wanderung auf dem Leininger Burgenweg ist als Rundweg angelegt und kann von jeder der drei genannten Burgen aus gestartet werden. Wir beginnen unsere Wanderung im romantischen Neuleiningen an der Burg Neuleiningen und wandern zunächst in Richtung Nackterhof.

Auf einem besonders idyllischen Streckenabschnitt wandern wir am Sommerberg entlang. Wer nicht die gesamte Tour wandern möchte, kann hier auf dem malerischen ehemaligen Weinsträßchen hinab ins Spechttal wandern. Nachdem auf der gegenüberliegenden Seite der Mittelberg erreicht wird, ist die Weglänge fast halbiert.

Der eigentliche Wanderweg führt vom Sommerberg am Wald- und Feldrand entlang nach Süßenhof. Dabei bieten sich interessante Ausblicke auf die bizarren Felsformationen. Nachdem wir Süßenhof passiert haben, steigen wir hinab ins Amseltal. Nach Durchquerung des Talgrundes und vorbei am Tränkwoog beginnt der Anstieg zur Burg Altleiningen.

An Burg Altleiningen vorbei führt der Weg weiter nach Altleiningen. Hier lohnt sich eine kurze Besichtigung des einmaligen 20-Röhren-Brunnens, ehe wir den Eckbach überqueren und weiter zum Zimmerberg wandern.

Der Pfad führt nun ins Langental und weiter entlang der Flanke des Kupferbergs hoch zum Kupferbergfelsen. Mit einem Blick erkennen wir, weshalb die markante Bundsandsteinformation den namen „Kamelkopf“ trägt, erinnert sie doch deutlich an das Haupt des Tieres.

Über einen kleineren Pfad erreichen wir den Bobenheimer Bannwald und umrunden diesen auf einem Gratweg. Dabei eröffnen sich immer wieder wunderbare Ausblicke auf das Kloster Höningen und die Burg Altleiningen. Weiter führt der Weg über den Mittelberg, wo wir das Jägerkreuz erreichen.

Nachdem wir den Wald verlassen haben, gelangen wir auf eine atemberaubende Hochebene, die uns die Gelegenheit bietet, die gesamte Rheinebene zu überblicken. Schließlich erreichen wir das Dorf Battenberg mit der Burg Battenberg. Entlang des nördlichen Haardtrands geht es auf dem letzten Wegstück hinunter nach Kleinkarlbach und zurück zum Ausgangspunkt, der Burg Neuleiningen.

Bildnachweis: Von Immanuel Giel [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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