Laugna-Rundwanderung (mit Burgruine Bocksberg)


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Länge: 15.19km
Gehzeit: 03:42h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Gemeinde Laugna liegt nördlich im Naturpark Augsburg-Westliche Wälder. Augsburg ist südöstlich von Laugna, die Donau fließt nördlich. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Dillingen an der Donau und besteht aus 7 Orten. Wir erkunden im Uhrzeigersinn Laugna, Asbach, Osterbuch, Bocksberg mit der Burg Bocksberg. Dazwischen erstrecken sich Wiesen und Felder nebst Waldabschnitten.

In Laugna starten wir die Halbtagsrunde in der Schulstraße. Wir sind beim Rathaus und benachbarten Bürgerhaus und sehen die Kirche St. Elisabeth. Der barocke Saalbau ist von 1713. Das Turmuntergeschoss stammt noch aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche ist links unseres Weges, der uns in östlicher Richtung aus dem Pfarrdorf führt.

Neben der Asbachstraße queren wir den Bachlauf der Laugna, wo der Asbach zufließt. Dort könnten wir uns an der Asbach eine kneippsche Anwendung verpassen. Wir wandern durch die Feldflure ins Dorf Asbach, das sein Kirchlein der Heiligen Ottilie geweiht hat. Wenn wir das Dorf gequert haben, kommen wir im Wald an der Ottilienkapelle vorbei. Etwas östlich von hier nennt sich die Höhe Ottilienberg (498m).

Wir wandern im Auf und Ab, mit Wald und Feld, um eine Sandgrube herum, nach Osterbuch und sehen dort die Kirche St. Michael, eingerahmt von Bürgerhaus und Pfarrhaus. Das Sakralgebäude ist von 1768 und hat auch noch die Ausstattung aus dieser Zeit. Das ehemalige Pfarrhaus mit Schlagläden ist von 1729.

Die Wanderung führt gen Westen aus dem Ort heraus, durch die Feldflur und im Wäldchen kommen wir bei 508m zum höchsten Punkt und haben die Hälfte der Runde unter den Sohlen. Nächstes Wanderziel ist die Burg Bocksberg am Buschelberg (486m) und beim Ort Bocksberg.

Burg Bocksberg liefert irgendwie einen traurigen Anblick. Die Burg stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und wurde im Dreißigjährigen Krieg so stark beschädigt, dass man sie nicht wieder aufbaute. Ein wenig Hand legte man nach dem Zweiten Weltkrieg an, um dort auf der bewaldeten Randhöhe des Laugnatales eine Festwiese anzulegen. Die hölzernen Bauten an den Resten des Bergfrieds der Burg zeugen davon. In Bocksberg ist die Kirche Hl. Dreifaltigkeit und St. Leonhard aus dem Jahr 1748 denkmalgeschützt.

Wir kommen über die Laugna und den Laugnakanal, den Viehweidgraben, die Straße zwischen Bocksberg und Zusamaltheim, durch ein Feldermosaik auf und wieder ab, nach Laugna zurück.

Bildnachweis: Von Stonerocker [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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