Jurasteig-Schlaufe an der König-Otto-Tropfsteinhöhle


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑354m  ↓354m
König-Otto-Schlaufe Wegzeichen Markierung Beschilderung

Die Wanderung auf der König-Otto-Schlaufe verspricht Wanderern ein herrliches Naturerlebnis. Aber auch Kulturinteressierte schätzen den vielseitigen Wanderweg.

Der Prädikats-Wanderweg Jurasteig bietet eine abwechslungsreiche Landschaft, aber auch zahlreiche Kulturdenkmäler. Auf seinen 18 Schlaufen können Wanderer diese reizvolle Umgebung auf moderaten Tagestouren erwandern. Eine dieser Schlaufen ist die 19 Kilometer lange König-Otto-Schlaufe, die uns zur König-Otto-Tropfsteinhöhle und ins romantische Velburg führt.

Wegbeschreibung für König-Otto-Schlaufe

Der Startpunkt der König-Otto-Schlaufe liegt etwa 700 Meter westlich von Unterweickenhof und etwa 400 Meter südlich von Oberweickenhof. Über Reichertswinn wandern wir durch die abwechslungsreiche Juralandschaft zunächst zur König-Otto-Tropfsteinhöhle bei Sankt Colomann. Ihren Namen erhielt die Höhle, nachdem sie im Jahre 1895, ausgerechnet am Geburtstag des Bayernkönigs Otto, zufällig von einem Schafhirten entdeckt wurde.

Erst 1972 wurde ein weiterer Teil der König-Otto-Tropfsteinhöhle entdeckt. Seitdem gilt sie als eine der beeindruckendsten Karsthöhlen der Frankenalb. In den Monaten von April bis Oktober kann die Tropfsteinhöhle besichtigt werden. Das stellt ein fantastisches Erlebnis dar und sollte bei der Wanderung unbedingt mit eingeplant werden.

Nach der Besichtigung führt uns der Weg weiter über den Osterberg. Wir erreichen bald das malerische kleine Städtchen Velburg. Hier, im Schatten des Burgbergs, hat es sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Der Spaziergang durch den historischen Ortskern ist ein wahres Vergnügen. Besonders sehenswert ist der historische Stadtplatz mit dem alten Rathaus, dessen Fassade aufwändig gestaltet wurde, sowie die spätgotische Pfarrkirche.

Von der Velburg selbst, die einst stolz auf dem Burgberg thronte, sind heute leider nur noch Ruinen zu sehen. Es versteh sich von selbst, dass wir in Velburg auch einige gutbürgerliche Gasthöfe vorfinden, die mit ihren regionalen Gerichten zur gemütlichen Einkehr einladen.

Nach unserem Aufenthalt in Velburg setzen wir unsere Wanderung in Richtung Norden fort. Wieder kommen wir in den Genuss der vielseitigen Juralandschaft. Besonders im Sommer gestaltet sich der Weg durch die ausgedehnten Mischwälder und die weiten blühenden Wiesen wohltuend. Nachdem wir den kleinen Weiler Richthof erreicht haben, treffen wir auf den Zubringerweg, der uns zurück zum Hauptweg des Jurasteigs führt.

Bildnachweis: Von Rainer Lippert [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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